Sportausschuss gegen Doping als Strafrechts-Delikt

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Der Sportausschuss des Nationalrats hat am Mittwoch einstimmig beschlossen, Sportbetrug im Zusammenhang mit Doping noch effizienter bekämpfen zu wollen. Gleichzeitig nahm der Ausschuss jedoch gegenüber der Schaffung eines eigenen gerichtlichen Straftatbestandes für den Besitz und Konsum von Dopingmitteln durch Sportler eine ablehnende Haltung ein.
Vor der Sitzung des Ausschusses hatten sich die fünf Fraktionen auf eine gemeinsame Vorgangsweise geeinigt. Der im Anti-Doping-Unterausschuss erarbeitete Entschließungsantrag wurde einstimmig angenommen.
Zuvor hatte es aus dem Büro von Sportminister Darabos geheißen, es habe mit der ÖVP, die sich bisher gegen eine "Kriminalisierung" von Sportlern ausgesprochen hatte, eine Einigung gegeben. Darabos hatte sich seit Monaten für die strafrechtliche Verfolgung dopender Sportler eingesetzt.













