Nächster Krimi mit Happy End für ÖHB-Männer

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Auch das zweite Match des österreichischen Handball-Nationalteams der Männer beim Vier-Nationen-Turnier in Linz war ein Thriller. Und wie gegen Slowenien (33:31) hatte auch die Partie am Samstag gegen die Schweiz ein Happy End für die ÖHB-Auswahl, die 26:24 (11:15) gewann und damit am Sonntag nach dem Turniersieg greift.
Am Freitag gegen die Slowenen war die Truppe von Teamchef Dagur Sigurdsson zwischenzeitlich mit neun Toren zurückgelegen. Und auch gegen die Schweizer liefen Kapitän Viktor Szilagyi und Co. lange Zeit einem Rückstand von bis zu vier Treffern nach.
Die Schweizer, die als einziger der vier Turnierteilnehmer die EURO-Quali nicht geschafft haben, präsentierten sich von Anpfiff weg als harter und unangenehmer Brocken. Die junge Truppe der Eidgenossen war bis in die Haarspitzen motiviert, zeigte sich kompakt und spritzig. Und die "Nati" spielte vor allem stark in der Defensive.
Die Österreicher kamen mit der offensiv ausgerichteten und aggressiven Abwehr der Gäste überhaupt nicht zurecht, zudem entnervte Schweiz-Goalie Pascal Stauber die Sigurdsson-Truppe zunehmend. Im Tor der Österreicher suchte Nikola Marinovic in den ersten 30 Minuten neuerlich vergeblich seine Hochform. Und so ging die ÖHB-Auswahl wie auch 24 Stunden davor gegen Slowenien mit einem Rückstand von vier Treffern in die Pause (11:15).
Die 2.500 Fans hofften natürlich auf ein ähnliches Spektakel wie bei der Aufholjagd gegen die Slowenen. Und sie wurden nicht enttäuscht. Schweiz-Legionär Bernd Friede brachte Österreich mit einem Doppelpack erstmals wieder auf ein Tor heran (17:18/41. Minute), zwei verwandelte Siebenmeter von Konrad Wilczynski bedeuteten den Ausgleich zum 19:19 (43.) und die Führung zum 20:19 (46.).
In der entscheidenden Phase zeigte sich dann auch Marinovic als starker Rückhalt und Wilczynski behielt von der Siebenmeterlinie die Nerven. Am Ende wurde es wie gegen Slowenien noch ein Erfolg mit zwei Toren Differenz. Nach der zweiten erfolgreichen Aufholjagd würde den Österreichern am Sonntag gegen Schlusslicht Ukraine bereits ein Remis zum ersten Platz reichen. Alle Fans haben am Sonntag freien Eintritt in die Arena.













