Mit Erfahrung und Cleverness will Schlager top bleiben
Nächsten Montag beginnt Werner Schlager ein neues Lebensjahr.

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Dann 37-jährig werden seine von gut 30 Jahren Tischtennis herrührenden körperlichen Beschwerden wohl eher zu- als abnehmen, doch deswegen muss das am Sonntag in Stuttgart errungene EM-Silber nicht sein letzter Erfolg bei großen internationalen Titelkämpfen gewesen sein. Denn Schlager hat trotz reduziertem Training eine Methode, um weiter konkurrenzfähig zu bleiben.
"Man braucht viel Erfahrung, profitiert aber für sein eigenes Spiel auch von der Arbeit als Trainer", erklärte der Niederösterreicher, für die 2010 seine Pforten öffnende "Werner Schlager Academy" (WSA) auch als Nachwuchs-Ausbildner tätig. "Das reicht, um eine guten Level zu halten." Wichtig sei auch Effektivität und Cleverness beim Training. "Es ist in meinem Alter wichtig, dass man die richtige Taktik hat, fokussiert bleibt, nicht für das Publikum spielt."
Wettkampfmäßig an der Platte steht Schlager heuer noch zur Genüge, folgen doch u.a. nun gleich drei Champions-League-Wochen und vom 22. bis 25. Oktober der mit zahlreichen Weltklassespielern gespickte World-Team-Cup in Linz. Auf der Pro Tour spielt das ÖTTV-Ass heuer aber nicht mehr. "Ich möchte lieber meinen Sohn Nick erleben, denn das erste Lebensjahr ist das Jahr der größten Entwicklung. Ich möchte Tischtennis, aber auch das Leben genießen."
Der 28-jährige Michael Maze genießt auch, und zwar seinen EM-Titel - auch wegen des Erfolgs über Schlager: "Er war Weltmeister und ist einer der fairsten Spieler. Ich habe viel Respekt vor ihm." Schon in einem Jahr hat der Däne seinen Titel zu verteidigen, was Schlager sehr missfällt. "Wieder ein Zweijahres-Rhythmus wäre besser", meinte er. "Wir brauchen keine Quantität der Turniere, sondern Qualität. Der Turnierkalender derzeit ist unmenschlich."













