NBA-Legende Michael Jordan in Hall of Fame aufgenommen
Gemeinsam mit Jordan wurde diese Ehre auch dem ehemaligen San-Antonio-Spurs-Center David Robinson, Ex-Utah-Jazz-Guard John Stockton und Jerry Sloan, dem Langzeitcoach von Utah, zuteil.

Foto © ReutersMichael Jordan
Michael Jordan, für viele der beste Basketball-Spieler aller Zeiten, ist am Freitag offiziell in die Ruhmeshalle ("Basketball Hall of Fame") seiner Sportart in Springfield aufgenommen worden.
"Dream Team"
"Auch wenn ihr anderer Ansicht seid, es geht hier nicht nur um mich. Es ist eine Gruppe, die heute in die Hall of Fame aufgenommen wird, und ich bin stolz ein Teil davon zu sein", betonte Jordan, der im Mittelpunkt der Zeremonie stand. Der heute 46-Jährige, der 1992 in Barcelona mit dem "Dream Team" der USA auch Olympiagold erobert hatte, war einmal von Boston-Celtics-Legende Larry Bird nach einem seiner vielen denkwürdigen Auftritte auf dem Basketball-Court sogar als "Gott, verkleidet als Michael Jordan" bezeichnet worden.
Jordan würde sich selbst aber nie als besten Basketballer der Geschichte bezeichnen. "Ich habe nie gegen Legenden wie Jerry West, Elgin Baylor oder Wilt Chamberlain gespielt. Das hätte ich natürlich nur allzu gerne getan. Aber dass ich besser all diese sein soll, das müssen andere entscheiden, nicht ich."
Auf die Frage, welcher Moment seiner Karriere für ihn der schönste ist, meinte Jordan: "Das kann ich nicht beantworten. Das ist so, als ob man mich fragen würde, welches meiner Kinder mir mein liebstes ist. Ich hatte so viele großartige Momente, spektakuläre Spielzüge und matchentscheidende Würfe. Da ist es hart, sich für einen zu entscheiden." Auch sollten die Menschen damit aufhören, aktuelle NBA-Superstars wie LeBron James und Kobe Bryant als seine "Nachfolger" zu bezeichnen. "Hört auf damit, den nächsten Michael Jordan zu finden - es wird nie einen anderen Michael Jordan geben!"













