Oblingers, Kuhnle Österreichs Finalhoffnungen bei WM
Das Ehepaar Violetta Oblinger-Peters und Helmut Oblinger führt das österreichische Aufgebot bei den Weltmeisterschaften im Wildwasserslalom auf der Olympia-Strecke von 1992 an.

Foto © GEPATitelkämpfe auf Olympiastrecken von 1992 in Seu d'Urgell
Neben den Oblingers kommt auch die Niederösterreicherin Corinna Kuhnle, die zuletzt mit Rang zwei im Gesamtweltcup und mehreren Siegen in internationalen Wettkämpfen aufzeigte, für einen Spitzenplatz im Kajak-Einer infrage. Mit Nachwuchstalent Viktoria Wolffhardt sollte auch im Damen-Mannschaftsbewerb ein Topergebnis möglich sein. Die Olympia-Dritte Oblinger-Peters und ihr Gatte bereiteten sich im August vor Ort intensiv auf die am Donnerstag beginnenden Titelkämpfe vor. Die gebürtige Deutsche war im April erstmals Mutter geworden und hatte erst Anfang Juli nach wenigen Wochen Training mit Platz 18 ihr Comeback gegeben.
Der Kärntner Herwig Natmessnig komplettiert das rot-weiß-rote Kajak-Team. Im Canadier werden der Kärntner Leopold Fuchs, der sich nach studienbedingter Absenz erst vor zwei Wochen in Laibach für die WM qualifiziert hatte, und der Steirer Peter Draxl versuchen, den Semifinallauf zu erreichen. Neu ist diesmal der WM-Modus. Die Athleten aus 60 Nationen fahren im Kajak und Canadier je zwei Qualifikationsläufe. Der bessere der zwei kommt in die Wertung. Die 20 besten Boote der Qualifikation bestreiten das Semifinale. Die besten Zehn der Vorschlussrunde fahren dann in einem Finallauf um die WM-Medaillen.













