Favoritensiege bei Staatsmeisterschaften auf dem Attersee
Da am Schlusstag nicht genug Wind blies, um die 290 Segler ein weiteres Mal um den Kurs zu schicken, blieb in den jeweiligen Gesamtwertungen alles beim Alten.

Foto © GEPAAndreas Geritzer
Die österreichischen Segel-Meisterschaften in den olympischen Klassen sind am Sonntag auf dem Attersee mit Favoritensiegen zu Ende gegangen.
Hochform
Matthias Schmid/Florian Reichstädter bestätigten ihre aktuelle Hochform mit insgesamt sieben Wettfahrtsiegen in acht Regatten und zelebrierten in der 470er-Klasse bereits ihren vierten Meistertitel. Ebenso überlegen sicherten sich Hans Spitzauer/Adi Lützlbauer mit vier Tagessiegen den Sieg in der Star-Kategorie, auch die Yngling-Spezialisten Wolfgang Riha/Georg Skolaut holten mit vier Regatta-Erfolgen souverän OeSV-Gold. Echte "Heimsiege" landeten Michael Gubi (Finn) sowie das Atterseer Tornado-Duo Michael Schönleitner/Philipp Rakuschan.
Die Wetterlage machte das Unternehmen Meisterfindung nicht unbedingt einfach, so konnten in der Laserklasse die notwendigen Durchgänge für die Titelvergabe nicht gefahren werden. Andreas Geritzer, Olympiazweiter von Athen 2004, darf sich deshalb aufgrund von nur vier gesegelten Wettfahrten lediglich als Sieger des Europacups bezeichnen, nicht aber als Staatsmeister.
Nach dem nationalen Wettsegeln bricht der OeSV-Olympiakader bereits am Montag in Richtung Weymouth/Großbritannien auf.













