Salzburgs Ex-Bewerbungschef Radmann: Alle wussten Bescheid
In der Affäre um dubiose Geldflüsse im Zuge der Olympia-Bewerbung von Salzburg hat sich nun auch der ehemalige Geschäftsführer zu Wort gemeldet - "Braucht keiner tun, als habe er nichts gewusst."

Foto © GEPAFedor Radmann
Der deutsche Ex-Bewerbungschef von Salzburg 2014 stellte klar, dass alle Beteiligten über die finanzielle Flüsse Bescheid wussten. "Nach meiner Auffassung braucht keiner tun, als habe er nichts gewusst und etwas ist im Geheimen passiert. Das ist schon im Bereich des Lächerlichen", meinte Radmann in einem mit dem ORF geführten Telefoninterview.
Unterdessen hat Schwimm-Präsident Paul Schauer in seiner Eigenschaft als ÖOC-Vorstandsmitglied ebenfalls im ORF öffentlich über einen baldigen Abschied von ÖOC-Präsident Leo Wallner nachgedacht. "Eine Blutauffrischung zu verlangen, ist auf jeden Fall richtig", sagte Schauer. Laut ORF-Angaben soll es im Laufe des (morgigen) Freitags eine ÖOC-Aussendung geben, außerdem sei die außerordentliche Vorstandssitzung auf 23. September vorverlegt worden.













