Österreichs Teams mit Rang sechs so gut wie nie zuvor
Österreichs Dressur-Reitteam hat bei den Europameisterschaften in Windsor für das bisher beste Abschneiden in einem EM-Mannschaftsbewerb gesorgt.

Foto © GEPAMax-Theurer
Die 23-jährige Tochter der Olympiasiegerin von 1980 sowie Peter Gmoser (mit dem 14-jährigen Hengst Cointreau) und Hannes Mayr (mit der 15-jährigen Stute Ellis) erreichten den sechsten Platz. Den Titel sicherten sich wie 2007 die Niederlande, Silber ging an Großbritannien vor Deutschland, das mit Rang drei das schlechteste EM-Ergebnis einritt.
"Wir waren ein Spitzenteam
Max-Theurer klassierte sich mit dem Debütanten Augustin nach dem Grand-Prix mit 74,000 Prozentpunkten an fünfter Stelle der Einzelwertung und damit sogar vor der dreifachen Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Anky van Grunsven und deren 15-jährigem Salinero. "Das war unser Tag. Es hat einfach alles funktioniert. Augustin hat sich sehr gut in Windsor eingelebt, lässt sich hervorragend reiten und gemeinsam waren wir heute ein Spitzenteam", freute sich die Oberösterreicherin, die dem Oldenburger den Vorzug vor ihrem bewährten Olympia-Pferd Falcao gegeben hatte.
Equipe-Chef Thomas Lang war voll des Lobes. "Ein Traumresultat. Alle vier Reiter haben ihre Sache großartig gemacht. Sie sind gut mit dem Druck umgegangen und haben sich gegenseitig zu Höchstleistungen angetrieben. Ich bin mehr als stolz auf das Team." Das Trio hatte den siebenten Platz von Hickstead 2003 übertroffen. Nikolaus Erdmann (mit Danny Wilde) kam als vierter Reiter nicht in die Wertung.
So wie Max-Theurer ist auch der burgenländische Olympia-Teilnehmer Gmoser (70,17 Prozentpunkte) am Donnerstag für den Grand Prix Special der besten 30 qualifiziert, in dem Einzelmedaillen vergeben werden.













