Dinko Jukic holte den OSV-Lagen-Rekord nach
Nationale Bestleistungen lieferten in St. Pölten auch Jördis Steinegger sowie die Lagenstaffel Eisenstadts.

Foto © GEPADinko Jukic
Europameister Dinko Jukic hat am Sonntag zum Abschluss der 64. Österreichischen Schwimm-Meisterschaften für die international wertvollste Leistung gesorgt. Der 20-Jährige verbesserte in St. Pölten über 200 m Lagen seinen beim EM-Silberlauf im März 2008 in Eindhoven fixierten nationalen Rekord um 47/100 auf 1:59,18 Minuten. Damit wäre er knapp zwei Wochen davor im WM-Semifinale Zwölfter geworden. Jukic hatte in Rom die 200 m Lagen zugunsten der 200 m Delfin "geopfert".
Weitere österreichische Bestleistungen stellten Jördis Steinegger als Startschwimmerin der ASV-Linz-Lagenstaffel mit 1:03,71 Minuten für die 100 m Rücken sowie das Lagen-Herren-Quartett der Eisenstädter Schwimm-Union in der Besetzung Sebastian Stoss, Maxim Podoprigora, Kay Stoss und Marcel Schaufler in 3:44,79 auf. Mirna Jukic siegte über 50 m Brust sowie 200 m Lagen.
Sieben OSV-Bestleistungen
Verena Klocker steigerte ihre Bestzeit über 100 m Kraul um knapp 8/10 auf 55,82 Sekunden. Podoprigora durfte sich im Brust-Sprint über einen auf dieser Distanz seltenen Sieg gegen Hunor Mate freuen, Dominik Koll blieb bei seinem Erfolg über 100 m Kraul mit einer besseren Marke als bei der WM in 50,18 nur knapp über seinem OSV-Rekord. Bemerkenswert der Titel für Valeryia Samovalova über 50 m Rücken, die 15-Jährige ist auch Synchronschwimm-Staatsmeisterin im Duett.
Die Titelkämpfe brachten sieben OSV-Bestleistungen sowie etliche im Nachwuchsbereich, gleich fünf davon von Daniel Pilhatsch. Erfolgreichster Verein war die Eisenstädter Schwimm-Union. Steinegger und Mirna Jukic sammelten mit vier ersten Plätzen in den Einzel-Bewerben die meisten Titel, Dinko Jukic und Sebastian Stoss waren je dreimal erfolgreich. Fabienne Nadarajah war am Wochenende wegen Halsweh und Fiebers nicht mehr im Einsatz.
Die Titelkämpfe brachten in der Woche nach den Weltmeisterschaften recht ansprechende Leistungen, die Saison ging damit zu Ende. Die Top-Aktiven legen nun eine zwei- bis vierwöchige Pause ein, ehe es für die meisten in die Vorbereitung mittelfristig auf die Europameisterschaften vom 10. bis 13. Dezember auf der Kurzbahn in Istanbul sowie langfristig auf die auf der Langbahn vom 9. bis 15. August 2010 in Budapest geht.













