Schwimmen: Langbahn-WM 2013 in Rom an Dubai vergeben
Die Präsentation erfolgte im Hotel Hilton Cavalieri, Dubai war als letzter der drei Kandidaten an der Reihe gewesen.

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Die 15. Schwimm-Weltmeisterschaften finden 2013 in Dubai statt. Die Stadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten setzte sich am Samstag im Rahmen der 13. Welt-Titelkämpfe in Rom in einer geheimen Abstimmung des 21-köpfigen Bureaus des Weltverbandes FINA durch. Kandidiert hatten auch Hamburg und Moskau.
Konkurrenzfähige Lokalmatadoren
Damit hat wieder einmal eine finanzkräftige Bewerbung bei den Entscheidungsträgern mehr Eindruck hinterlassen als eine für die Sportler interessante. Hamburg hätte konkurrenzfähige Lokalmatadore gehabt, u.a. dafür warb bei der Präsentation auch Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen. Doch die Norddeutschen blitzten ebenso ab wie im April 2008 Wien im Tauziehen um die Kurzbahn-WM 2012 gegen Istanbul. Die Türken hatten der FINA abseits des Events Millionen-Zahlungen zugesagt.
Dubai ist im April 2010 auch Ausrichter von Kurzbahn-Weltmeisterschaften, Istanbul auch heuer im Dezember Veranstalter der Kurzbahn-Europameisterschaften. Zudem richtet auch Shanghai zweimal innerhalb von fünf Jahren Weltmeisterschaften aus - 2006 passierte das auf der Kurzbahn, 2011 wird es auf der Langbahn sein.
Österreichs Verbandspräsident Paul Schauer hatte erst Anfang Juli erklärt, dass die Auswahl von Veranstaltungsorten durch die FINA nach primär finanziellen Kriterien zu inakzeptablen Abhängigkeiten von Sponsoren führe und auf Dauer zulasten einer weltweit positiven Schwimmsportentwicklung gehe. Schauer sagte dies im Zuge der Anzugdiskussion, nachdem u.a. die italienischen Jaked-Anzüge für die WM in Rom offenbar auf Druck der Veranstalter wieder zugelassen worden waren.













