Rogan erstmals seit drei Monaten gegen Uhr und Gegner
Mare-Nostrum-Serie auch für Jukic-Duo WM-Standortbestimmung. Dokter, Wolf und Co. um letzte Chance auf Rom-Limits.

Foto © GEPAMarkus Rogan
Die wettkampfintensiven Tage bis zum Wochenende 13./14. Juni stehen für Österreichs Schwimm-Asse unter unterschiedlichen Aspekten. Einige möchten beim Mare-Nostrum-Meeting bzw. den Internationalen Wiener Meisterschaften ihre letzte WM-Limit-Chance nützen, Markus Rogan tritt für ihn richtungsweisend erstmals seit mehr als drei Monaten wieder gegen Konkurrenz an und Mirna Jukic wird sich wohl wieder in der Nähe ihres 200-m-Brust-Europarekords bewegen.
Konzentration. Drei Chancen darauf bieten sich der 23-Jährigen, und zwar an diesem Wochenende in Barcelona, am Dienstag bis Donnerstag in Canet sowie am Wochenende darauf in Monte Carlo. Ihr Bruder Dinko Jukic wird sich rund eineinhalb Monate vor den Langbahn-Weltmeisterschaften in Rom auf allen drei Stationen auf seine stärksten Strecken konzentrieren, tritt also über die längeren Delfin- sowie über die Lagendistanzen an.
Ausbildung. Rogans bisher letztes Rennen datiert vom 1. März, als er sich bei den Österreichischen Meisterschaften im Wiener Stadthallenbad mit OSV-Rekord über 50 m Rücken für die WM qualifiziert hat. Seither konzentrierte sich der mittlerweile 27-Jährige auf seine Ausbildung zum "Private Banker" sowie auf das Training, nun holt er sich wichtige WM-Standortbestimmungen. Der Weltrekordler hat auch über 100 m Rücken genannt, sicher für ihn noch immer ein Thema für ein WM-Antreten.
Möglichkeit. Nur in Barcelona ist Trainerin Ingrid Flöck mit dem Steirer Martin Spitzer sowie Erwin Dokter vertreten, für den Kärntner Rückenschwimmer geht es noch um die WM-Norm. Dafür bietet sich für ihn am 13./14. Juni bei den Wiener Meisterschaften die letzte Möglichkeit, gleiches gilt für Bernhard Wolf. In gewisser WM-Limit-Reichweite waren Ende April beim Austria-Meeting auch Verena Klocker und Sasha Schwendenwein. Derzeit sind 19 OSV-Aktive qualifiziert.







