Fivers holten mit Heimsieg gegen Krems HLA-Halbfinalticket
Vizemeister aon Fivers hat am Samstag "in letzter Sekunde" den Einzug ins Halbfinale der Handball-Liga Austria (HLA) perfekt gemacht.

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Die Wiener feierten im entscheidenden Spiel der
zehnten und letzten Runde des Meister-Play-offs im Heimduell mit dem
direkten Konkurrenten Krems einen 33:27-(16:16)-Sieg und "rutschten"
als Vierter noch in die vorletzte Bewerbsphase. Dort allerdings
trifft man in der Neuauflage der Finali der vergangenen Jahre
ausgerechnet auf Meister Bregenz. Das zweite Duell lautet Alpla Hard
- HIT Innsbruck.
Hitzige Partie. In Wien agierten die Fivers in einer hitzigen Partie mit zwei
direkten Roten Karten für Kolar (54.) und Lint (57.) lange Zeit
nervös, gaben etwa einen 13:9-Vorsprung in der 20. Minute bis zur
Pause (16:16) wieder aus der Hand. Nach dem Seitenwechsel bekamen die
Wiener nicht zuletzt dank des Einsatzes von Vitas Ziura das Spiel
immer besser in der Griff und siegten schließlich klar.
Trotz Knieprobleme. "Man muss ihm wirklich danken, er hat trotz seiner Knieprobleme
toll gespielt", sagte Fivers-Manager Thomas Menzl, für den die
Mannschaft "schon jetzt Großes geleistet" hat. "Alles, was jetzt noch
kommt ist die Nachspeise. Wir gehen das jetzt ganz locker an." Dass
man bereits jetzt auf den Meister trifft, ist für Menzl nicht
unbedingt ein Nachteil. "Dann musst du im Gegensatz zum Finale nicht
unbedingt in Bregenz gewinnen." Der Gewinner wird im Europacup-Modus
in einem Hin- und Rückspiel ermittelt.
Donnerstag ins Ländle. Halbfinal-Gegner Bregenz - das erste Duell steigt bereits am
Donnerstag im "Ländle" - feierte gegen Schwaz einen 34:31-Heimerfolg,
beendete das Meister-Play-off damit ohne Niederlage. Gegen die
Tiroler kamen in der zweiten Hälfte fast ausschließlich junge Spieler
zum Einsatz, Florian Wassel und Fabian Maier-Hasselmann erzielten
etwa ihre ersten HLA-Treffer.
Nicht alle Karten am Tisch. Im dritten Spiel des Abends setzte sich Innsbruck gegen Hard mit
36:31 durch. Die Gäste, die die Tiroler bereits am Freitag im
Halbfinal-Hinspiel empfangen, legten dabei aber nicht alle Karten auf
den Tisch.













