Beach-Volleyball: Schwaigers in Shanghai zweimal an Semifinale vorbei
Nach einer 0:2-Niederlagen gegen Wang/Zuo und Salgado-Schwestern wie in Brasilia Endrang fünf. Hupfer/Schroffenegger werden 17.

Foto © GEPASchwaiger Sisters
Die Österreicherinnen Doris und Stefanie Schwaiger haben auch beim zweiten Saison-World-Tour-Turnier im Beach-Volleyball den geteilten fünften Rang belegt. Nach dem Auftakt in Brasilia unterlagen die Schwestern am Freitag in Shanghai sowohl den Chinesinnen Wang Jie/Zuo Man als auch den brasilianischen Schwestern Maria Clara und Carol Salgado 0:2. In der nächsten Woche bestreiten die Schwaigers den Europa-Tour-Auftakt auf Gran Canaria, die World Tour wird ab 19. Mai in Osaka fortgesetzt.
Chance. Nach dem Vorstoß in die vierte Runde am Vortag war dem ÖVV-Paar Wang/Zuo zunächst eine Nummer zu groß, die Lokalmatadorinnen erreichten die Vorschlussrunde ohne Satzverlust. Bei 17:18 im ersten Satz hatte das ÖVV-Paar noch eine Chance, dem Spiel eine andere Richtung zu geben. Doch eine strittige Schiedsrichterentscheidung zugunsten von Wang/Zuo machte dem ein Ende. "Wir haben kaum eine Chance gehabt, das chinesische Duo hat souverän gespielt und war in diesem Spiel zu stark für uns", bilanzierte Stefanie Schwaiger.
Enttäuschung. Das Match gegen die Salgados war umkämpfter. In beiden Sätzen lag Österreichs Nummer-eins-Duo mit bis zu sechs Punkten im Rückstand, schloss aber immer wieder auf. Zu einem Satzgewinn reichte es freilich nicht. Trotz der ersten Enttäuschung blieb es für Doris Schwaiger ein sehr gutes Turnier: "Wir haben wieder ein tolles Turnier gespielt. Gegen die Salgados hat uns am Ende jedes Satzes etwas das Glück gefehlt." Nach dem Turnier könnten die Schwaigers in der Weltrangliste sogar unter den Top Drei aufscheinen.
Kein Satzgewinn. Daniel Hupfer/Paul Schroffenegger hingegen sind weit davon entfernt. Das einzige im Herren-Hauptfeld vertretene ÖVV-Paar schaffte am Freitag aber immerhin in der ersten Loser-Pool-Runde einen 2:0-Sieg gegen die Kanadier Ahren Cadieux/Richard van Huizen. In Runde eins gegen die Deutschen Julius Brink/Jonas Reckermann und zum Abschluss gegen die brasilianischen Ex-Weltmeister Marcio Araujo/Fabio Luiz reichte es jedoch zu keinem Satzgewinn, was Endrang 17 bedeutete.













