Österreichs Frauenteam in EM-Quali gegen Frankreich, Island
Und Sieger aus Begegnung Großbritannien gegen Finnland. Lösbare Aufgabe für ÖHB-Frauen. Teamchef Müller mit Auslosung "sehr zufrieden".

Foto © APA
Österreichs Frauen-Handball-Nationalteam bekommt es in der Qualifikation für die EM 2010 in der Gruppe 3 mit Frankreich, Island und dem Sieger der Begegnung Großbritannien gegen Finnland zu tun. Das ergab die Auslosung am Dienstag in Wien. Die Top-2-Clubs der sieben Gruppen qualifizieren sich neben den Gastgebern Dänemark und Norwegen für die Endrunde 2010 (7. bis 19. Dezember). Die Partien werden zwischen Oktober 2009 und Mai 2010 ausgetragen.
Zufrieden. Die ÖHB-Truppe ist mit dem Los zufrieden, und rechnet sich große Chancen auf eine neuerliche EM-Teilnahme aus. "Ich bin sehr zufrieden mit der Auslosung. Frankreich aus Topf eins ist natürlich eine starke Mannschaft, aber beim dritten und vierten Topf hatten wir das nötige Glück", sagte Frauen-Teamchef Herbert Müller. Der Deutsche freut sich bereits auf die Partien und sieht in den Duellen mit Island die Entscheidungsspiele um den Aufstieg.
Probleme. "Wir kennen diese Mannschaft vom Turnier in Rotterdam, an dem wir immer wieder teilnehmen. Die Isländerinnen können schon auch Überraschungen liefern, allerdings hat der Verband große finanzielle Probleme", merkte Müller an. Die Mannschaft habe zudem auch zuletzt kaum Auswärtsspiele absolviert, fügte der 46-jährige Mathematik-Dozent hinzu.
Rückspiel. Der dritte Gegner der Österreicherinnen wird erst im September ermittelt, wenn Finnland und Großbritannien in einer Vorqualifikation mit Hin- und Rückspiel um den vierten Gruppenplatz kämpfen. Die jeweiligen Hin- und Rückspiele werden zwischen 14. und 18. Oktober 2009, 31. März und 4. April 2010 sowie 26. und 30. Mai 2010 ausgetragen. Voraussichtlich geht es für die ÖHB-Truppe zuerst gegen Finnland oder Großbritannien.
Die in Wien vorgenommene EM-Qualifikations-Auslosung für die
Frauen-Endrunde 2010 in Dänemark und Norwegen vom Dienstag:
Gruppe 1: Rumänien, Ukraine, Portugal, Schweiz
Gruppe 2: Ungarn, Schweden, Tschechien, Aserbaidschan
Gruppe 3: Frankreich, ÖSTERREICH, Island, Finnland/Großbritannien
Gruppe 4: Deutschland, Weißrussland, Slowenien, Italien
Gruppe 5: Spanien, Serbien, Türkei, Griechenland
Gruppe 6: Russland, Polen, Slowakei, Montenegro
Gruppe 7: Kroatien, Mazedonien, Niederlande, Litauen













