Olympiasieger spricht über FreundeMayer erinnert sich an seine Vergangenheit

Nach dem Start in den Ski-Winter erinnert sich Matthias Mayer an seine Jugendzeit im Kärntner Kader, seine damaligen Mitstreiter und spricht über die Zukunft. Dabei verrät der Olympiasieger: "Die Erfolge der Freunde spornten uns immer an."

Matthias Mayer jubelte über seinen Stockerlplatz und erinnert sich an seine Vergangenheit im LSVK © AP
 

Kärnten ist im Ski-Weltcup-Winter 2017/18 mit acht Damen und Herren vertreten. Noch nie in der Geschichte des Kärntner Skiverbandes gab es so viele Aktive aus unserem Bundesland in der höchsten Klasse. Haben Sie eine Erklärung dafür?
Matthias Mayer: Klar, es wurde und wird im Landesverband sehr gute Arbeit geleistet. Die Trainer sind bestens ausgebildet und wie mein Vater Helmut oder Werner Franz selbst im Weltcup um Siege mitgefahren. Da kann man als Junger sehr viel lernen.
Sie selbst sind Mitglied im SC Gerlitzen. Von dort kommt auch Nadine Fest, die jetzt ein fixer Bestandteil im ÖSV-Weltcup-Team ist. Ist Ihr Verein ein besonderer Klub?
Das kann ich so nicht sagen. Wir waren aber immer eine Gemeinschaft, in der wir uns gegenseitig gepusht haben. Und das geht jetzt auch so weiter.
Max Franz, Otmar Striedinger, Christian Walder, Marco Schwarz und Sie selbst gingen den Weg nach oben gemeinsam. Verraten Sie, wie das gelungen ist?
Wir sind seit dem zehnten Lebensjahr gegeneinander gefahren. Die Erfolge des Anderen spornten uns immer wieder an. Außerdem haben wir uns nie aus den Augen verloren. Wenn wir uns getroffen haben oder treffen, erinnern wir uns in Gesprächen immer daran zurück, was wir als Kinder zusammen für eine Gaude hatten.
Als Abfahrt-Olympiasieger 2014 sind Sie der erfolgreichste der Truppe. Motiviert das die Anderen?
Wir sind alle sehr motiviert, weil wir alle erfolgreich sein wollen. Daher geht auch Richtung Spitze etwas weiter. Es stimmt schon, dass Spitzenplätze die anderen anspornen, sie auch zu erreichen.
Mittlerweile ist Kärnten eine Großmacht im ÖSV, nicht nur was die Aktiven betrifft, sondern auch die Trainer, richtig?
Eindeutig Ja. Früher sind die Kärntner Skirennläufer nach Tirol gefahren und nicht selten war es so, dass es nur einen gab. Wenn wir heute nach Tirol reisen, können wir an zwei Tischen Vierer-Schnapsen. Auch Trainer, Betreuer und Physiotherapeuten und Therapeutinnen aus unserem Bundesland gibt es jetzt so viele wie noch nie zuvor. Das verschafft einem dann schon ein Gefühl von Heimat in der Fremde.
Bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2017 gab es durch Nadine Fest und Adrian Pertl drei Mal Gold für Kärnten. Das heißt, auch beim Nachwuchs muss man sich keine Sorgen machen. Sehen Sie das auch so?
Kärnten hat nicht nur diese beiden Jungen, es ist auch in den Klassen darunter viel los. Der Nachwuchs macht seinen Weg, weil die Burschen und Mädchen wissen – mit viel Fleiß ist alles möglich.

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