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  • 18. April 2014 02:24 Uhr | Als Startseite
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    Zuletzt aktualisiert: 07.08.2008 um 18:23 UhrKommentare

    Abwechslung ist schon der halbe Sieg

    Die Kleine Zeitung bereitet Sie in einer Serie auf "Kärnten Läuft", das große Lauf-Fest am Wörthersee vor. Heute: richtiges Intervall-Training.

    Foto © KK

    Irgendwann kommt sie - die große Monotonie beim Laufen. Keine Sorge, das Problem trifft nicht nur Hobbyläufer, sondern sogar eingeschworene Profis. Während beim Wettkampf - etwa dem "Kärnten Läuft"-Halbmarathon - die neuen Sinneseindrücke und die oft ungewohnte Situation kaum Langweile aufkommen lässt, kann vor allem einseitiges Training Körper und Seele schnell ermüden lassen. "Abwechslung ist einer der wichtigsten Trainingsfaktoren", sagt Hannes Brandstätter, Sportwissenschaftler bei Altis.

    Auf den Körper hören. Er empfiehlt Läufern vor allem, häufig zu variieren und verschiedene Trainingsformen auszuprobieren: "Das richtet sich auch nach dem eigenen Wohlbefinden. Wenn ich mich beim Training schlapp fühle, mache ich lieber eine kurze, etwas langsamere Regenerationseinheit, als dem Körper noch weiteren Stress zuzumuten", erklärt Brandstätter. Eine typische Trainingswoche könnte wie folgt aussehen: Ein bis zwei Laufeinheiten über 60 Minuten im Grundlagen-Ausdauerbereich eins, wobei etwa 70 bis 75 Prozent der Maximalherzfrequenz erreicht werden. Dann ein weiteres Ausdauertraining im GA2-Bereich, bei dem zwischen 75 und 85 Prozent der Maximalherzfrequenz erreicht werden.

    Pausen einlegen. Als vierte Einheit bietet sich ein Training m Schwellenbereich an - zwei Kilometern mit 90 Prozent der Maximalherzfrequenz, folgt ein gemütliches langsames Auslaufen. "Wichtig ist es aber auch, nicht nur einseitig zu trainieren. Zwischendurch eine Radeinheit stärkt ebenfalls das Herz-Kreislauf-System, belastet damit aber eine andere Bewegungsmuskulatur", sagt Brandstätter. Wie auch immer, ein Fehler beim Training schleicht sich schnell ein: zu wenige Pausen. "Sinnvoll ist es, immer zwischen den Trainingstagen einen ganzen Tag Rast einzulegen und sich zu erholen", rät Brandstätter.


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