Beim Sport kommen die Promis zusammen
Heather Mills hatte ihre Zuschauerpremiere beim Ironman. Franz Klammer will sie demnächst trainieren. Und Peter Kaiser ist traurig, dass er keinen Ironman mehr finishen kann.
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Wie bei anderen Events kommen auch beim Ironman die Leute zusammen. Fröhlich plaudernd entdeckten Ex-Fotomodell Heather Mills und Schiass Franz Klammer, dass sie den gleichen Trainer haben, bzw. hatten. Die Britin trainiert in Kärnten für den Winter-Paralympics 2014 und hat jetzt bessere Chancen, denn der "Kaiser" versprach: "Ich werde das Training mit in die Hand nehmen und sie nach vorne bringen."
Ein Problem mit dem frühen Aufstehen hatte das Duo Mills/Klammer nicht, im Gegensatz zu anderen: "Nur wir beiden Männer sind aus den Federn gekommen", erzählte ausgeschlafen Werner Pietsch, Marketingchef der Kelag, der mit Sohn Werner nach dem Start entspannt in Maria Loretto frühstückte.
Laben wollte sich bei der Promi-Station "Lido" auch eine Fangruppe um einen bekannten Ironman-Teilnehmer und reservierten Plätze bei Waltraud Waldner - doch die wartete mit ihrem Team vergebens. Der Promi möchte wegen seiner Schlafmützenfreunde nicht genannt werden.
Traurig schaute Landesrat Peter Kaiser im Vip-Bereich aus der Wäsche: "So wie es mit meinen Knien aussieht, werde ich keinen Ironman mehr finishen können". Ein schwerer Schlag. "Er leidet wirklich, aber für uns "Begleiter" der Ironmänner, heißt das früh um 3 Uhr Kartoffelbrei kochen, Schinkenbrote für das Radeln zu schmieren und den ganzen Tag auf Trab zu sein", gestand Kaisers Lebensgefährtin Uli Wehr, die das Finish dieses Mal richtig genoss.
Rekordverdächtig waren heuer beim Ironman neben den sportlichen Leistungen die Motivationssprüche, die die Angehörigen und Freunde in der Nacht und am frühen Morgen auf das Pflaster malten. "Wenn aus meinem Team jemand bei einem Wettkampf teilnimmt, gibt es nur einen ultimativen Spruch: "Sieg oder Krankenhaus", verriet Willy Haslitzer, Direktor des ORF und leidenschaftlicher Sportreporter.
Etwas anders und nicht ganz so krass liefes in der aktiven Zeit bei Ironman-Frontman Stefan Petschnig: "Bei meinen Wettkämpfen habe ich mir gebetsmühlenartig vorgesagt: "Keep on running, keep on running", um mich weiterzutreiben."
Kondition zeichnete auch die Damenrunde Ulrike Herzig, Sonja Pescenka und Claudia Haider hatten sich auf eine längeren Sporttag eingestellt. "Wir unterstützen Wolfi Überfellner. Der hat beim Jörg- Haider-Gedächtnislauf den Startplatz gewonnen und vor einem Jahr begonnen zu trainieren", so das Trio.
Ohne eine ordentliche Kalorienzufuhr geht bei Zuschauern also nichts. An den prominenten Labe-Stationen Loretto, Lindner, Sunset und Lido beherrschten Müsli, Eierspeisen und Obst die Morgenbuffets.
Richtig verwöhnen konnten sich damit direkt nach der aufregenden Schifffahrt zum Start der sportlichen "Lemminge" unter vielen Gästen auch Sabine Egger mit Sohn Luis und Bettina Rabbitsch mit Sohn Niklas, Unternehmer Josef Sintschnig, Wörthersee-Tourismus-GF Gernot Riedel oder auch Humanomend-Chef Georg Laitaj.
Der zweite kollektive Treffpunkt zum Aufladen der Zuschauerbatterien war zu Mittag das Vip-Zelt, in dem sich heuer die Schlangen bis in den ersten Stock stauten. Einige, so auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler, bekamen vor dem Siegereinlauf keinen großen Bissen herunter "Der Puls ist erhöht und man ist aufgeregt, als liefe man selbst mit."












