"Eiserne" trafen sich vor Gericht
Ironman-Rad um 10.000 Euro verschwunden. Triathlet klagt Veranstalter.

Foto © APTeure "eiserne" Räder
Der Triathlon-Profi Hannes Hempel musste gestern am Bezirksgericht Klagenfurt Richterin Angelika Hausner Rede und Antwort stehen - als Zeuge. Sein Trainer Günther Mirnig hat seine Ankündigung vom Sommer wahr gemacht und Triangle, den Veranstalter des Ironman, geklagt. Sein Fahrrad war - ebenso wie die Räder von drei weiteren Triathleten - trotz entsprechender Sicherheitsvorkehrungen aus der Wechselzone verschwunden. Es soll knapp 10.000 Euro wert sein. Wer haftet? Wer zahlt? Fragen, die jetzt das Gericht zu beantworten hat.
"Beim Einchecken auf dem Ironman-Gelände unterschreiben die Triathleten ein so genanntes Datencheckblatt. Und damit auch eine Erklärung zur Haftungsfreistellung", so Veranstalter Helge Lorenz. Hempel und ein weiterer Triathlet haben gestern ausgesagt, dass beim Check-in alles so schnell gehe, dass sie gar keine Zeit gehabt hätten, dieses Datenblatt durchzulesen. "Es hat geheißen, das Rad ist bis zwölf Uhr des Folgetages abzuholen, da sonst keine Haftung übernommen wird. Das haben wir so interpretiert, dass der Veranstalter bis zu dem Zeitpunkt haftet", so ein Triathlet. Das Urteil gibt es in einigen Wochen.












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