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    Zuletzt aktualisiert: 08.07.2008 um 19:19 UhrKommentare

    Das Wasser sorgt für Angstschweiß

    Für den Ironman müssen die Aktiven eine besondere Schwimmtechnik erlernen. Die Beine sind dabei Ballast.

    Foto © KLZ DIGITAL/Leingruber

    Am Sonntag um 7 Uhr Früh erfolgt der Startschuss zum 10. Ironman Austria Kärnten. Obwohl die Temperaturen da noch weit von schweißtreibend entfernt sind, steht vielen der 2400 Aktiven der Angstschweiß auf der Stirn. Der Grund: Sie müssen zum 3,8 km langen Schwimmbewerb ins Wasser. "Die Angst ist da, weil die Meisten nie richtig Schwimmen gelernt haben, sie im Wasser nicht stehen bleiben oder sich anhalten können", erklärte Ex-Spitzenschwimmer und Veranstalter Stefan Petschnig, "die Hürde ist nur im Kopf vorhanden, denn das Schwimmen ist eigentlich die leichteste der drei Disziplinen."

    Besondere Technik. Um die optimal absolvieren zu können, muss eine besondere Technik erlernt werden. "Beim normalen Kraulen ist das Bewegungsverhältnis Beine zu Hände 50:50, beim Triathlon ist es 10:90. Die Beine werden nachgezogen, sorgen nur für die richtige Wasserlage, alles wird aus dem Oberkörper geschwommen", berichtete Petschnig. Für die Wasserlage zuständig ist auch der Neopren-Anzug. Ob der am 13. Juli verwendet werden darf, entscheidet Chef-Wettkamprichter Thomas Holzer erst am 12. Juli vor der Wettkampfbesprechung.

    Trainingspensum. Viel in die Schwimmtechnik investiert hat Andreas di Bernardo. Der 31-Jährige ist zum 10. Mal in Klagenfurt dabei, möchte endlich den Ruf des ewigen Talents ablegen: "Ich will heuer unter die Top ten, dafür darf ich nicht länger als 56 Minuten im Wasser sein. Das ist möglich, da ich mein Trainingspensum enorm gesteigert habe." Die gesamte Weltspitze hat es dem gelernten Koch gleich getan: "Als sehr guter Radfahrer konntest du früher fünf Minuten Rückstand vom Schwimmen aufholen. Heute ist das fast unmöglich, da die Dichte so groß ist."

    Rekordzeit. Groß war auch der Rückstand der Sieger auf die Rekordzeit von Peter Reid. Die 7:51 Stunden (1999) sind noch immer die einzige Endzeit unter acht Stunden in Klagenfurt. "Sie zu unterbieten wird sehr schwer", glaubt Di Bernardo, der von der Hypo Group gesponsert wird, Vollprofi werden will: "Da ich seit Jänner Vater bin, kann ich nichts riskieren."

    Iron-Kids. Das müssen auch die Hypo Iron Kids nicht, wenn sie am Samstag ab 14 Uhr ihre Bewerbe absolvieren. Kinder zwischen 6 und 15 Jahre können sich in der Iron-City anmelden. Mit einem Sprung Gutes tun für die Heimstätte Birkenhof können die "Eisernen": Unter der Videowall auf dem Alten Platz hängt eine Hypo-Charity-Glocke. Jeder Athlet, der sie läutet, bringt einen Euro in die Kasse.

    JOSCHI KOPP

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