25 Hot-Spots: DJ's, Livebands & Co. heizen ein
Wenn den Läufern beim Kleine Zeitung Graz Marathon die "Keule" droht, gibt es – an 25 Hot-Spots – immer noch die DJ's, Livebands, Cheerleader und Sportvereine zur Unterstützung.

Foto © GEPA
Das "Hopp, hopp, hopp"- und die "Bravo!"-Rufe dröhnen durch die Straße, die ein wenig abseits der vielbevölkerten Innenstadt beim Kleine Zeitung Graz Marathon liegt, und die Anfeuerungen schlagen zurück von den Hauswänden. Hier ist jede Läuferin und jeder Läufer mit seinem Kampf gegen die 42,195 Kilometer wirklich ganz auf sich allein gestellt. Aber halt eben doch nicht ganz. Denn später im Ziel wird der Läufer mit der Startnummer 3059 nach Atem ringend den Kopf schütteln: "Also wenn die da in der Puchstraße nicht gewesen wären..."
Die Szene beschreibt prächtig ein Phänomen, das den Marathon in der steirischen Landeshauptstadt so einzigartig macht. Wie auch die vielen Livebands und DJ's, die bei weitem nicht nur da sind, das Publikum bei Laune zu halten, sind die stimmstarken Motivationskünstler oft die letzte Rettung, wenn den Sportlern die viel zitierte "Keule", die mit Schmerzen verbundenen Aufgabegedanken, droht. Eine ganze Heerschar an Einpeitschern, Musikgruppen, DJ's und Cheerleader lassen es sich Jahr für Jahr nicht nehmen, sich bei dem größten herbstlichen Lauffest in Graz in den Dienst der Sportler zu stellen. An 32 Hot-Spots sind sie alle heuer am Werk. Von den Gonzomedia- und den Antenne Steiermark-DJ's bis zur Pfadfindergruppe Graz 10 haben sie alle den einen Auftrag: das letzte Quäntchen Willen aus den geplagten Körpern herauszuholen, "ihnen die Wadenkrämpfe herauszublasen", wie es die Gruppe Murbeat so trefflich ausdrückt. Jedenfalls sind sie in den letzten Jahren zum fixen Bestandteil des Kleine Zeitung Graz Marathons geworden – zu einem unverzichtbaren.





































