Brier und Grenier bei World Cup gegen Welt-Elite
Die Österreicher kämpfen in Zweier-Teams im weltgrößten Golf-Resort in Shenzhen um ein Preisgeld von fünf Millionen Dollar.

Foto © APBrier schlägt am Donnerstag in China ab
Der Golf-World-Cup für Zweierteams startet am Donnerstag in eine neue Ära. Die Österreicher Markus Brier und Claude Grenier sind mit dabei im Feld der Top-Profis aus 28 Ländern, die in Shenzhen im weltgrößten Golf-Resort Mission Hills um ein Preisgeld von fünf Millionen Dollar spielen. Brier hatte bei seiner bisher letzten Teilnahme 2004 gemeinsam mit Martin Wiegele mit Rang fünf die bisher beste ÖGV-Platzierung erreicht.
Grenier statt Wiegele. Wiegele fiel diesmal wegen seines derzeitigen Engagements bei der Qualifikation für die Europa-Tour 2008 ebenso aus wie seine in der Rangliste nächstgereihten Landsleute. Daher kam der 47-jährige gebürtige Kanadier Grenier, der auch Trainer von Brier im GC Fontana ist, als Top-Ten-Spieler der heimischen Wertung zum Zug. "Bei einem Teambewerb fallen Erfahrung und das Kennen der gegenseitigen Stärken besonders ins Gewicht", erklärte Brier. Grenier, der schon dreimal für Österreich im Einsatz war hat sich speziell vorbereitet und
sollte besser abschneiden als bei den heurigen Austrian Open, bei
denen er auf seinem Heimplatz den Cut weit verpasst hat.
1,6 Millionen Euro. In Mission Hills, das bis 2018 Schauplatz des World Cups sein wird, zählt Spanien mit dem frischgebackenen Hongkong-Open-Sieger Miguel Angel Jimenez zu den Top-Favoriten. Partner des Dritten der heurigen Austrian Open ist nicht Kurs-Designer Jose Maria Olazabal (verletzt), sondern Jose Manuel Lara. Anwärter auf den 1,6-Millionen-Siegerscheck sind auch die Südafrikaner Retief Goosen und Trevor Immelman, die das Turnier mit anderen Partnern bereits gewonnen haben, sowie die Engländer Justin Rose und Ian Poulter. Rekord-Gewinner USA (23 Siege in 54 Auflagen) wird durch die Außenseiter Boo Weekley und Heath Slocum vertreten.









