"Opa-Sport" hat bei Jungen noch keinen großen Stellenwert
Florian Prägant und Peter Lepitschnik bereiten sich auf Golf-Saison vor. Die Vereine kämpfen um Nachwuchs.

Foto © APEr hat's geschafft: Markus Brier
Als der Golfsport in Kärnten zum Großteil noch im Winterschlaf lag, kämpften Florian Prägant und Peter Lepitschnik in Marokko schon um wichtige Ranglistenpunkte. Mit dem Abschneiden waren beide nicht ganz zufrieden: "Es zeigte uns, woran wir noch arbeiten müssen." Prägant macht das zu Hause, Lepitschnik mit dem Telekom-Team in Lignano. Er hätte aber nicht ausweichen müssen, denn bis auf Kleinkirchheim haben auch bei uns alle Plätze offen, sind schon in einem Top-Zustand. "Der milde Winter kam uns heuer sehr entgegen", erklärte der neue Manager des GC Wörthersee/Velden, Roland Sint.
Nachwuchs. Eines haben fast alle Klubs im Land gemeinsam - zu wenig Jugend. "Es werden mehr Golfer, aber da ist zu wenig Nachwuchs dabei", sprach Sint allen Managern aus der Seele. "Golf gilt bei den Jungen noch immer als Opa-Sport, hat kein Standing", sagte der 23-jährige Prägant.
Aktionen. Dagegen wollen alle etwas tun. "Wir machen Aktionen mit den Schulen, Villach unterstützt das", verriet Finkenstein-Manager Lars Johansson. Auf einem guten Weg sieht sich Seltenheim-Manager Oliver Pilloni: "Wir haben 100 Buben und Mädchen, die einmal pro Woche eine Gratis-trainerstunde bekommen." Eine besondere Aktion startet Sint: "Nur über die Eltern kommen die Kinder. Daher können bei uns alle, die 2006 oder heuer die Platzreife machen zu besten Konditionen Mitglied werden. Für 649 Euro und ohne Einschreibgebühr ist man ein Jahr ordentliches Mitglied, kann zehn Runden gratis spielen. Wer öfter abschlagen will, erhält 30 Prozent Greenfee-Ermäßigung."









