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    Woods plant für 2015 "volles Programm" Wiesberger vor Schlussrunde in Turin auf Platz drei Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Golf Nächster Artikel Woods plant für 2015 "volles Programm" Wiesberger vor Schlussrunde in Turin auf Platz drei
    Zuletzt aktualisiert: 28.07.2012 um 21:22 UhrKommentare

    Wiesberger: "Wusste, bin gut genug, um zu gewinnen"

    "Die Erwartungen waren sehr hoch. Ich hab so einen Faible für den letzten Putt wenn es um den Turniersieg geht und zu meinem Caddie gesagt, den hau ich jetzt rein. Und so war es dann auch."

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    Frage: Sie sind mit vier Schlägen Rückstand in die letzte Runde gegangen und haben dennoch klar gewonnen. Ihr Finish war überragend. Schildern Sie bitte die Runde aus ihrer Sicht.
    Wiesberger: "Es war geniales Golf zur richtigen Zeit. Anfangs hatte ich auch gedacht, dass ich zu weit hinten bin. Ich habe mich auf Loch neun aber neu fokussiert und ab da immer die richtigen Schläge im richtigen Moment gemacht. Dass ich die letzten zehn Löcher sieben unter Par spiele, hätte ich aber nie gedacht. Mein Ziel war, mich so weit wie möglich vorne zu platzieren und mich für die PGA-Championship zu qualifizieren. So ein Finish ist natürlich unglaublich."

    Frage: Sie spielen so kontrolliert, nach dem letzten langen Birdie-Putt sind aber auch Sie ungewohnt emotional geworden. Warum?
    Wiesberger: "Die Erwartungen in mich waren sehr hoch. Ich hab so einen Faible für den letzten Putt wenn es um den Turniersieg geht und zu meinem Caddie gesagt, den hau ich jetzt rein. Und so war es dann auch. Vor österreichischem Publikum ist das besonders geil. Die Fans waren unglaublich und haben mir sehr geholfen. Ich bin während der Runde sehr kontrolliert, irgendwann muss es dann aber raus."

    Frage: Dabei war das Turnier spätestens ab Loch 15 fast nur noch ein Matchplay gegen Thomas Levet, oder?
    Wiesberger: "Ich dachte zunächst, dass (der führende/Anm.) Thorbjörn Olesen noch einige Birdies machen und wegziehen wird. Als ich aber sah, dass ich nur einen Schlag hinten bin, habe ich auf scharf gestellt und versucht, zu pushen weil ich wusste, dass die Zuschauer auf meiner Seite sind. Ich hatte aber auch zweimal Glück. Ein Mal hatte ich das perfekte Yardage, ein Mal ist der Ball vom Baum zurückgesprungen. Aber wenn du ein Turnier gewinnen willst, brauchst du auch Glück und darfst nicht zurückziehen."

    Frage: Mit neuem Trainer und Freundin scheint ihr Umfeld sehr harmonisch zu sein. Ist das mit ein Grund für die Erfolge?
    Wiesberger: "Sicherlich. Auch wenn die letzten zwei Monate nach meinem Premierensieg sportlich nicht so gut waren. Ich habe nicht auf dem Level weitergespielt, wie ich es gerne gehabt hätte. Umgekehrt gibt es Wochen, wo alles passt. Ich habe jetzt hier in Atzenbrugg acht Runden in Serie unter Par gespielt. Der Platz liegt mir also. Und es stimmt, mein Umfeld ist sehr positiv und die Dinge, an denen ich gezielt arbeite, funktionieren."

    Frage: Was bedeutet der Sieg und wie geht es weiter?
    Wiesberger: "Jeder Sportler und speziell Golfer will sein Heimturnier gewinnen. Natürlich war Korea größer, ich würde den Heimsieg aber emotional auf jeden Fall darüber einreihen. Ich habe gewusst, dass ich gut genug bin, dieses Turnier zu gewinnen. Ich wollte mich unbedingt für das erste Major qualifizieren, auch das sollte gelungen sein. Ich muss noch am Abend meines Sieges für zwei Wochen packen und Sonntagvormittag nach Toronto. Ich freu mich auf die USA."


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