Riskantes Liebes-Doppel
Die Tennis-Welranglisten-Erste Caroline Wozniacki und Golf-Profi Rory McIlroy sind ein Paar. Doch bewegen sich die beiden auf wackligem Boden . . .

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In Toronto flog sie bereits in der zweiten Runde gegen Roberta Vinci raus, in Cincinnati verabschiedete sie sich ebenfalls gleich bei ihrem ersten Auftritt gegen Christina McHale. Es ist also keine Übertreibung zu behaupten, dass die Weltranglisten-Erste Carolina Wozniacki in einer Krise steckt. Doch wie kommt's? Hat sich die Dänin verletzt? Oder hat sie in den letzten Wochen gar das Tennisspielen verlernt?
Weder noch. Es ist das Herz der 21-Jährigen, das derzeit verrückt spielt und die Blondine aus ihrem gewohnten Tennis-Fokus reißt. Die Verantwortung für dieses Verwirrspiel trägt ein 22-jähriger Mann. Der heißt Rory McIlroy, ist seines Zeichens die heißeste Aktie in Sachen Golf, krönte sich kürzlich zum US-Open-Sieger und spielt nun auch noch den Herzbuben von Wozniacki.
Gefunkt hat es zwischen den beiden Anfang Juli, als sie sich beim Boxkampf von Wladimir Klitschko in Hamburg über den Weg liefen. Seitdem wurde das neue Traumpaar in der Sportwelt immer wieder beim Turteln gesichtet - so auch in Cincinnati, wo McIlroy nach seinem Auftritt bei der PGA-Championship in Atlanta hinjettete. "Wegen des schönen Wetters", wie der Brite die Öffentlichkeit wenig gekonnt an der Nase herumführen wollte.
Auf- und Abschlag
Dort musste der Nordire dann seine Angebetete nach der zweiten Auftaktniederlage in Folge erst einmal trösten. Wohl auch deshalb, weil sich die beiden viel beschäftigten Sportstars so schnell nicht wieder sehen werden. Während McIlroy Richtung Schweiz fliegt, wo er beim European Masters in Crans Montana abschlägt, düst Wozniacki nach New York, wo sie bei den US Open aufschlägt.
Dort lautet das Ziel der 17-fachen Turniersiegerin einmal mehr, endlich ihren ersten Grand-Slam-Titel zu hamstern. Ob die Tatsache, dass sie nach den zuletzt mäßigen Leistungen ihren Vater Piotr als Coach verabschiedet hat, hilfreich ist, bleibt abzuwarten. Böse Zungen behaupten, dass es besser wäre, McIlroy den Laufpass zu geben. Denn Tennisspielerinnen und Golfer - dieses riskante Liebes-Doppel hat noch nie so recht geklappt. Chris Evert und Greg Norman, Martina Hingis und Sergio Garcia, Ana Ivanovic und Adam Scott - Beziehungen, die sich allesamt als Doppelfehler erwiesen.









