Steirisches Golf-Doppel auf der Insel
Mit Nicole Gergely und Stefanie Michl geben am Donnerstag gleich zwei Steirerinnen bei den British Open der Golf-Damen ihr Debüt. Das Ziel ist klar: "Wir wollen den Cut schaffen."

Foto © GEPAStefanie Michl
Es ist ein kleiner, aber feiner Golf-Meilenstein, den ab Donnerstag wieder einmal zwei steirische Proetten setzen werden. Denn nach Natascha Fink (zuletzt 2004) und Eva Steinberger (2005) schafften mit Nicole Gergely und Stefanie Michl heuer erneut zwei Top-Spielerinnen aus der "Grünen Mark" die Qualifikation für die "Women's British Open". Das nach dem "Evian Masters" in Frankreich zweithöchst dotierte Turnier der Ladies European Tour (1,6 Millionen Euro) geht im englischen "Royal Lytham & St. Annes"-Club bei Lancashire in Szene. Und das gesteckte Ziel der Österreicherinnen (beide konnten erstmals ein Ticket für ein Major-Spektakel lösen) auf der Insel ist klar: "Wir wollen den Cut schaffen."
Beeindruckende Saison
Gergely, die sich dank ihres Rankings direkt für die "Open" qualifizierte, legte heuer bereits eine beeindruckende Saison hin: Mit Platz fünf bei den "Deutsche Bank Ladies Open" sicherte sich die Pölserin quasi gleich zum Auftakt die Tourkarte für 2010. Warum es plötzlich so gut läuft? "Es gibt kein Gehemrezept, es klappt ganz einfach. Aber ich bin in den letzten Jahren geduldiger geworden. Und da ich die Karte für 2010 habe, kann ich auch ohne Druck spielen."
Nicht ganz so berauschend verlief die bisherige Saison für Michl. Das Golf-Pin-up konnte heuer erst vier Mal cutten, zeigte dafür aber beim Qualifikations-Turnier für die British Open auf. So schaffte die 23-Jährige mit Platz vier unter 93 Teilnehmerinnen locker den Sprung ins Hauptfeld. Kurz-Kommentar: "Ich freue mich riesig!" In Lancashire tummelt sich ab Donnerstag alles, was in der weiblichen Golfwelt Rang und Namen hat: Neben den besten 20 der Qualifikation schlagen die Top 35 aus Europa sowie die besten 70 der US-LPGA-Tour und die Top fünf der japanischen LPGA ab. Dazu kommen noch die besten 15 der vorjährigen British Open und die Champions der letzten Jahre. Die "Open" sind auch die letzte Chance, um sich für den Solheim-Cup (das Pendant zum Ryder-Cup) zu qualifizieren.









