Rückfahrticket statt der Tourkarte
Florian Prägant golft nächste Saison nicht mehr auf der European - sondern auf Challenge-Tour.

Foto © GEPAFlorian Prägant
Nichts wurde es für Florian Prägant mit dem erhofften Aufstieg in das Golf-Tourschool-Finale und die damit verbundene Chance auf eine weitere Saison auf der European Tour. Selbst eine 66er-Runde reichte dem 24-Jährigen gestern in Spanien nicht. Damit löste der Kleinkirchheimer ein Rückfahrticket auf die Challenge Tour statt der Tourkarte für den Kampf mit der Weltklasse.
Hoher Druck. Den Vergleich mit den Besten der Welt hatte "Flo" heuer: "Du erhöhst dir selbst den Druck, wenn du neben den Assen auf der Driving Ranche stehst, beginnst Nachzudenken und verlierst so dein Selbstvertrauen." Dabei hatte Prägant "gar nicht mit einer weiteren European-Tour-Saison gerechnet. Erstens passierten mir zu Beginn blöde Fehler, zweitens hätte ich mindestens 230.000 Euro Preisgeld verdienen müssen, um einen Platz unter den Top 150 ergattern zu können".
Glatt wie Glasplatten. Warum das nicht gelang, erklärte er so: "Die Plätze werden unheimlich schwer gemacht, die Fairways schmal wie Landstraßen, die Grüns so glatt wie Glasplatten. Wenn hier ein Golfer mit Handicap 15 unter 100 Schlägen pro Runde bleibt, hat er sehr gut gespielt." Noch ein Faktor kommt dazu: In Kärnten kann Florian nicht trainieren: "Es gibt zu Hause keinen Platz mit solchen Bedingungen. Es blieben nur die Proberunde vor den Turnieren."









