Zwei Teams, ein Motto: "Yes, we can"
Algerien und die USA gehen mit breiter Brust ins direkte Duell. Die Amerikaner können es aus eigener Kraft ins Achtelfinale schaffen.

Foto © ReutersOtimismus pur: Abschlusstraining der US-Boys
Amerikaner sind bekannt für ihren Nationalstolz und ihre positive Einstellung. Nicht erst, aber auch seit der "Yes, we can"-Kampagne von Präsident Barack Obama. Im heutigen Duell mit Algerien (16 Uhr, ORF 1 live) steht ihnen aber ein Gegner gegenüber, der dasselbe von sich behauptet. "Wenn wir unser Potenzial abrufen, müssen wir keine Angst haben und können jeden Gegner schlagen", posaunt Mittelfeldspieler Karim Matmour. Eine durchaus mutige Ansage, denn Tor ist den "Wüstensöhnen" in Südafrika noch keines geglückt. Und: Für das Achtelfinale reicht ein Sieg gegen die USA alleine nicht, England darf zusätzlich gegen Slowenien nicht gewinnen.
Die US-Boys dagegen haben es mit einem Sieg selbst in der Hand, die Runde der letzten 16 zu erreichen. "Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie stets bis zum Schlusspfiff kämpft und alles gibt", meint Teamchef Bob Bradley. Gegen Slowenien wurde der Kampfgeist mit dem 2:2 nach 0:2-Rückstand belohnt. "Es gibt nicht viele Teams in diesem Turnier, die das hätten tun können", posaunt Landon Donovan und beschwört daher abermals den "amerikanischen Geist". Donovan muss gegen Algerien allerdings auf seinen gelb-gesperrten Sturm-Kollegen Robert Findley verzichten. Algerien kann dagegen in derselben Formation wie beim überraschenden 0:0 gegen die Engländer einlaufen.






USA
England
Slowenien
Algerien









