Mavric glaubt an vorzeitigen Aufstieg von Slowenien
Im Lager der Slowenen kennt die Euphorie vor dem Duell mit den USA am Freitag im Johannesburger Ellis Park keine Grenzen.

Foto © APMatej Mavric
Nach dem 1:0 über Algerien zum Auftakt könnte die Mannschaft von Matjaz Kek mit einem Sieg gegen die Amerikaner schon in ihrem zweiten Match in Gruppe C das Ticket für das Achtelfinale lösen, unabhängig davon, wie das Parallelspiel zwischen England und Algerien ausgeht. Der künftige Kapfenberg-Spieler Matej Mavric glaubt an den vorzeitigen Einzug in die Runde der letzten 16. "Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass wir gegen die USA gewinnen können", erklärte der slowenische Internationale. Hauptgrund für den Optimismus des Verteidigers ist die Atmosphäre innerhalb der Mannschaft. "Die Stimmung ist großartig, einfach perfekt. Wir sind voller Selbstvertrauen."
Da lässt es sich auch verschmerzen, dass Mavric so wie gegen Algerien auch gegen den Confederations-Cup-Finalisten wohl nicht zum Einsatz kommen wird. "Es ist normal, dass der Teamchef nach einem Sieg nicht umstellt. Aber das ist egal, denn wir sind wie eine Familie. Und wenn ich meine Chance bekommen, werde ich das Beste für meine Mannschaft geben", versprach der 31-Jährige.
Stärke der Amerikaner
Bei aller Zuversicht sind sich die Slowenen laut Mavric aber auch bewusst, dass es gegen die mit einem 1:1 gegen England gestarteten USA einer Steigerung bedarf. "Das Algerien-Match war gut, aber bei weitem nicht unser beste Leistung. Und jetzt wartet ein ganz schwieriges Spiel." Besonders beeindruckt zeigte sich der Abwehrspieler von der physischen Stärke der Amerikaner. "Im körperlichen Bereich gehören sie auf jeden Fall zu den Top-Teams dieser WM. Außerdem haben sie vorne zwei schnelle Spieler und sind ein starkes Kollektiv."
Sollten sich die Slowenen dennoch durchsetzen, wäre keine große Party angesagt. "Geplant ist in diese Richtung nichts. Und selbst wenn wir gewinnen, können wir nicht groß feiern. Wir müssen uns dann schon auf die nächsten Aufgaben vorbereiten, denn wir wollen in diesem Turnier noch weit kommen", betonte Mavric.






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