Die Fans feierten ihr eigenes Endspiel
Großes Endspiel in Johannesburg, kleines Endspiel in Klagenfurt: Beim Public Viewing am Neuen Platz herrschte schon lange vor Anpfiff Finalstimmung.

Foto © KLZ/KoscherDiese "Senorita" hielt eindeutig Spanien die Daumen
Kein Wunder, dass der Andrang so groß: Die befürchteten Regenwolken hatten sich artig verzogen, die größte Freiluft-Party Kärntens steuerte ihrem Höhepunkt zu. Erneut füllten über 2000 Fans jeden Winkel des Platzes und erhöhten die Zahl der Gesamtbesucher damit auf mehr als 100.000, wie die Organisatoren Manfred und Christian Dobesch und Tommi Urbani stolz gemeinsam feststellten: "Wenn jetzt noch ein Fan auf den Platz will, dann müssen wir für den Lindwurm einen neuen Standort finden", lautete die scherzhafte Devise, die wohl auch auf Mitorganisator Mario Polak von der Sportabteilung der Stadt Klagenfurt abzielte, der das Endspiel im Kroatien-Urlaub verfolgte.
Lautstarke Unterstützung
Vor der Videowand feierten die Fans ihr eigenes Finale, lautstark unterstützten die Fraktionen ihre jeweiligen Teams. Auch wenn vor allem in der ersten Hälfte mehr Härte als Fußball geboten wurde, mischten sich an den Tischen orange und rote Dressen. Wobei auch für den neutralen Beobachter kaum ein Vorteil zugunsten eines der Endspielgegner festzustellen war. Was übrigens auch für die Fan-Verteilung gilt: "Die Damen machten nämlich zumindest die Hälfte der Public-Viewing-Besucher aus", wie Manfred Dobesch zu berichten wusste. Sie waren es auch, die als rassige "Senoritas", oder im orangen Elftal-Shirt ihre Helden besonders lautstark anfeuerten.
Mit einem Paukenschlag endete nicht nur das Endspiel in Südafrika, sondern auch die große Freiluftparty in Klagenfurt: "Wir wollen bereits zur EM 2012 mit dem Public Viewing in Klagenfurt weitermachen", hieß es von den Organisatoren. Tausende Fans werden es ihnen danken.

















