Engländer Webb pfeift das WM-Finale
Angesichts eines 1:1 zwischen Österreich und Polen wurde der gelernte Polizist bereits mit Morddrohungen konfrontiert - er hatte in der Nachspielzeit einen Elfmeter zugunsten der ÖFB-Elf gegeben.

Foto © Reuters
Der Engländer Howard Webb pfeift am Sonntag das Endspiel der 19. Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Spanien und den Niederlanden in der Soccer City von Johannesburg. Das gab der Weltverband FIFA am Donnerstagabend bekannt. Mit der Leitung des "kleinen Finales" um den dritten Platz zwischen Deutschland und Uruguay am Samstag in Port Elizabeth wurde der Mexikaner Benito Archundia betraut.
Für Webb ist es das zweite große Finale in diesem Jahr nach seinem Einsatz im Champions-League-Endspiel zwischen Inter Mailand und Bayern München im Mai. In die Schlagzeilen gekommen war der 38-Jährige auch bei der EURO 2008. Nach dem 1:1 zwischen Österreich und Polen war der gelernte Polizist mit Morddrohungen aus Polen konfrontiert, nachdem er in der Nachspielzeit einen Elfmeter zugunsten der ÖFB-Elf gegeben hatte. Im Turnierverlauf wurde Webb nach der EM-Gruppenphase nicht mehr eingesetzt.
















