Englands Wut nach Achtelfinal-Aus
Fußball-England hat nach der 1:4-Pleite gegen Deutschland Schiedsrichter Jorge Larrionda als Schuldigen für das Scheitern im WM-Achtelfinale ausgemacht. "Du bist ein nutzloser Referee", titelte "The Sun".

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"England wird von Deutschland bei der WM gedemütigt (mit viel Hilfe vom Schiedsrichter aus Uruguay)", klagte die "Daily Mail".
Illustriert wurde der Frust im Fußball-Mutterland mit großen Fotos vom hinter der Linie des deutschen Tores aufprallenden Ball. Referee Larrionda hatte dem regulären Treffer von Frank Lampard beim Stand von 2:1 für die DFB-Elf die Anerkennung versagt.
Referee und Verteidigung
"Das ist eine schändliche Entscheidung, die das Spiel verändert hat", schimpfte auch der frühere England-Kapitän Paul Ince, der als Experte für das südafrikanische Fernsehen das Spiel analysierte. Von einer "Fan-Wut wegen des Tor-Fehlers" wusste die "Times" zu berichten. Der "Mirror" vermeldete erschüttert: "England kracht raus. Three Lions von Deutschland gemüllert - und vom Referee."
Allerdings gestanden viele Insel-Medien auch die schwache Leistung der "Three Lions" bei Englands höchster WM-Pleite überhaupt ein. "Ein trostloses England erleidet WM-Herzschmerz", meinte der "Independent". Der "Guardian" machte die "schreckliche Schwäche der englischen Verteidigung" für die Schlappe verantwortlich.
Am Ende nahm es dann sogar die "Daily Mail" mit dem typisch englischen Humor. Angesichts des hochsommerlichen Wetters in der Heimat hieß das Motto: "Wenigstens scheint die Sonne."
















