Die Sorge der Frauen
Die Angst vor Gewalt: Viele Frauen und Freundinnen der Fußball-Stars machen einen Bogen um die WM in Südafrika.

Foto © APSylvie van der Vaart
Bei der WM in Deutschland 2006 kam der Begriff groß in Mode: Die Wags, die "Wifes And Girlfriends" der Fußballer. In Südafrika wartet man aber auf einige der Damen vergeblich. Schuld ist die Angst vor Terror. So haben etwa die holländischen Spielerfrauen, allen voran Sylvie van der Vaart, eine Reise abgelehnt. Sie haben Angst vor einem Terroranschlag, nicht ganz ohne Grund: Vor zwei Wochen hatte der irakische Geheimdienst einen Mann verhaftet, der angeblich einen Anschlag beim Spiel der Niederlande gegen Dänemark geplant hatte. Diese Sorge teilt auch Alena Seredova, die Frau an der Seite von Italiens Nummer eins Gianluigi Buffon: "Haben wir aus dem Afrika-Cup nichts gelernt?", fragte sie und spielte dabei auf den Anschlag auf den Teambus der Mannschaft aus Togo an. Im Gegensatz zu ihr wird die Frau des italienischen Kapitäns Fabio Cannavaro, Daniela Arenoso, das Risiko auf sich nehmen und nach Südafrika kommen.
Die englische "Sun" hat indes schon die richtige Reihung der Teams aus der Vorrundengruppe C. England siegt, dank Abby Clancy, Topmodel und Freundin des 2,02-m-Riesen Peter Crouch. Übrigens: Englands Damen, die "Original-Wags", sollen kommen. Wie auch die deutschen Spielerfrauen - allerdings erst nach dem gelungenen Einzug ins Achtelfinale. Dann mit dabei: Anna-Maria Lagerblom, Freundin des neuen deutschen Stars Mesud Özil. Die Dame, übrigens Schwester von Popstar Sarah Connor, hat Erfahrungen mit Fußballern: Bevor sie Özil sozusagen in Deckung nahm, war sie mit dessen ehemaligem Teamkollegen Pekka Lagerblom verheiratet, davor war sie mit dem Schweizer Teamspieler Ludovic Magnin liiert.
















