Auch Argentiniens Co-Trainer Bilardo mit obszönen Äußerungen
Nach Teamchef Diego Maradona hat nun auch Argentiniens Co-Trainer Carlos Bilardo im Vorfeld der Fußball-WM in Südafrika mit obszönen Äußerungen für Negativschlagzeilen gesorgt.

Foto © APBilardo mit Maradona
Beim Versuch, Maradona noch zu übertrumpfen, der im Falle eines Titelgewinns nackt durch Buenos Aires laufen will, versprach der 71-jährige Bilardo, er werde sich vom entscheidenden Final-Torschützen "von hinten nehmen" lassen. Die größte Sportzeitung des Landes, "Ole", warnte ihre Leser am Samstag zu Beginn des Artikels: "Das Folgende kann ihre Gefühle verletzen!" In dem Interview äußerte sich der ausgebildete Gynäkologe Bilardo zudem detailliert über Sex der Spieler und Masturbation während der WM. Zum Schluss fragte Bilardo noch: "Das ist doch alles aufgezeichnet, nicht?"
Bei Argentiniens Stürmern sorgte die Ankündigung ihres Betreuers für zwiespältige Reaktionen. "Wenn ich treffe, soll er mir fernbleiben", meinte Carlos Tevez, und sein Teamkollege Martin Palermo scherzte: "Ich schieße das Tor - und setze ihm eine Perücke auf." Maradona war in diesem Jahr wegen der Beleidigung von Pressevertretern vom Weltverband FIFA für zwei Monate gesperrt worden. Der Weltmeister von 1986, damals war Bilardo Teamchef der "Gauchos" gewesen, hatte nach der mit einem 1:0-Sieg in Uruguay auf den letzten Drücker geschafften WM-Qualifikation in Richtung seiner Kritiker gemeint, sie mögen ihm sein Gemächt ventilieren.
















