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Zuletzt aktualisiert: 29.05.2010 um 15:50 UhrKommentare

Kein Sexverbot für "Gauchos"

Argentiniens Teamkicker müssen auf Sex mit ihren Partnerinnen während der WM in Südafrika nicht verzichten, Azzuri-Torwart Buffon bezeichnet Brasilien als stärkstes Team der WM und Merkel besucht die DFB-Elf.

Messi und Co. müssen nicht enthaltsam sein.

Foto © APAMessi und Co. müssen nicht enthaltsam sein.

Ein Verbot gibt es im Lager der "Gauchos" nicht. Das erklärte Teamarzt Donato Vallani im Gespräch mit dem argentinischen Radiosender "Radio Del Plata". "Aber es sollte nicht um zwei Uhr morgens mit Champagner und einer Havanna-Zigarre sein", betonte Vallani. Auch der Verzehr der argentinischen Leibspeise - gegrilltes Rindersteak und dazu ein Glas Rotwein - sei den Spielern von Trainer Diego Armando Maradona erlaubt. Exzessives Trinken sei hingegen natürlich verboten.

Italiens Tormann Gianluigi Buffon hält Brasilien für das stärkste Team bei der WM. "Brasilien ist technisch und von der Kraft her immer voraus", betonte der Weltmeister von 2006. "Danach kommen Spanien und England, das unter Fabio Capello einen Qualitätssprung gemacht hat", sagte der Keeper des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin. Eine Überraschung traut der mehrfach als weltbester Torhüter ausgezeichnete Italiener der Elfenbeinküste zu. Von seiner eigenen Mannschaft erwartet Buffon eine "gute WM". Die Chancen der Azzurri, den WM-Titel erneut zu gewinnen, seien jedoch geringer als vor vier Jahren in Deutschland, räumte der Turiner ein. Damals holte die Squadra unter Nationalcoach Marcello Lippi in Berlin den WM-Pokal mit einem Sieg im Elferschießen im Finale gegen Frankreich.

Merkel bei Löw

Besondere WM-Motivation für die deutsche Nationalelf: Bundeskanzlerin Angela Merkel will am Montag die DFB-Kicker im Trainingslager in Südtirol besuchen. Merkel wolle den Spielern persönlich ihre besten Wünsche für die Weltmeisterschaft in Südafrika überbringen, kündigte Vize-Regierungssprecherin Sabine Heimbach am Freitag in Berlin an. Die Nationalmannschaft bereitet sich derzeit in Eppan (Südtirol) vor. Ebenfalls am Montag soll auch Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher zu Besuch kommen. Erst am 7. Juni will das Team von Bundestrainer Joachim Löw sein Quartier in Südafrika beziehen. Die Teams von Australien, Brasilien, Argentinien und Dänemark sind bereits im WM-Gastgeberland angekommen.

Dopingfahnder haben am Samstagvormittag noch vor dem Frühstück die Schweizer Mannschaft im WM-Trainingslager in Crans Montana überrascht. Die Kicker mussten sich einer unangemeldeten Kontrolle der FIFA unterziehen. Acht Spieler aus dem 23-Mann-Kader von Trainer Ottmar Hitzfeld wurden ausgelost. "Wir werden vor dem Turnierbeginn mindestens 256 Kontrollen in Trainings- oder bei Testspielen durchführen", sagte FIFA-Arzt Jiri Dvorak, der die Kontrolle leitete. Hinzu kämen bis zu 150 weitere Tests durch nationale Dopingfahnder.


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