Frankreich ist auf der Hut, Portugal zittert
Franzosen mit einem Bein bei der WM. In Ägypten brachen nach 2:0-Sieg alle Dämme.

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Noch lassen sich die Franzosen nicht dazu hinreißen, die Champagner-Korken knallen zu lassen. Nach dem 1:0-Sieg in Irland übt sich Trainer Raymond Domenech sogar in Zurückhaltung. "Wir sind erst zur Hälfte durch. Irland versteht es zu spielen. Wir müssen aufmerksam sein."
Es wird schwer
Auch Portugal kann sich nach dem knappen 1:0-Heimsieg gegen Bosnien-Herzegowina nicht sicher sein. Abwehrchef Bruno Alves meinte im Hinblick auf das Rückspiel am Mittwoch: "Das wird sehr schwer." Bosnien ist dagegen zuversichtlich, die Qualifikation zu schaffen. Auch wenn Trainer Miroslav Blazevic Sturm-Regisseur Samir Muratovic, der in Portugal bis zur 87. Minute spielte, sowie Emir Spahic und Elvir Rahimic Gelb-gesperrt vorgeben muss.
Überraschend in Bedrängnis geraten sind die Russen mit einem mageren 2:1 gegen Slowenien. Die Medien fürchten nun ein Scheitern und damit verbundene, verheerende Konsequenzen. Trainer Guus Hiddink würde seinen Vertrag wohl nicht verlängern und die Bewerbung für die WM 2018 würde einen schweren Imageschaden erleiden. Die Ukraine hat nach dem 0:0 in Griechenland eine gute Ausgangsposition, auch wenn Griechen-Trainer Otto Rehhagel meint: "Das Resultat lässt alles offen."
Grenzenloser Jubel und Euphorie herrschen dagegen in Ägypten. Im Spiel gegen Algerien nützte das Team die kleine Chance auf ein WM-Ticket im allerletzten Moment. Erst in der 95. Minute traf Aboutrika nämlich zum 2:0. Danach brachen alle Dämme, Betreuer und Fans stürmten auf das Feld. Durch das 2:0 sind die beiden Team nun komplett gleichauf und bestreiten am Mittwoch im Sudan ein Entscheidungsspiel.
















