"Kiwis" und Bahrain am anderen Ende der Welt um WM-Ticket
Nicht nur in Europa, wo vier Startplätze auf dem Spiel stehen, sondern auch in anderen Erdteilen werden in den kommenden Tagen begehrte Reisen zur Fußball-WM 2010 vergeben.

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Außerhalb des Alten Kontinents sind noch fünf Fahrkarten zu haben. In der Asien/Ozeanien-Zone bestreiten Neuseeland und Bahrain am Samstag (8.00 Uhr MEZ/live Eurosport) in Wellington bereits das entscheidende Rückspiel der Barrage und beginnen bei 0:0.
Die Gäste treten im ausverkauften Westpac-Stadion zuversichtlich an und wollen an die zweite Hälfte vom Hinspiel in Manama, die sie dominiert haben, anschließen. "Da haben wir sehr gut gespielt, waren das besser Team, hätten nur unsere Chancen verwerten und 2:0 gewinnen müssen. Aber ein 0:0 ist auch kein so schlechtes Resultat. Wir haben einen Traum", sagte Gäste-Teamchef Milan Macala, dessen Widerpart Ricki Herbert meinte: "Wir müssen Tore schießen, wir sind gegebenenfalls auch für 120 Minuten bereit."
Startplätze
25 Monate nach Beginn der Afrika-Qualifikation für die 19. WM-Endrunde geht auch dort der Wettlauf am Wochenende zu Ende. Zwei der fünf Starplätze sind an die Elfenbeinküste (Gruppe E) und Ghana (D) bereits vergeben. In den anderen Pools fällt die Entscheidung in der sechsten und letzten Runde zwischen Kamerun (10 Punkte) und Gabun (9/A), Tunesien (11) und Nigeria (9/B) sowie Algerien (13) und Ägypten (10/C).
Zum direkten Duell der Kandidaten kommt es zwischen den Ägyptern und den Algeriern am Samstag (18.30 Uhr). "Ich freue mich schon darauf, nach Kairo zu fahren und die Atmosphäre in diesem Stadion zu genießen. Wir können es kaum erwarten, denn wir haben uns auf eines der größten Spiele in der Geschichte unseres Landes vorbereitet. Wir glauben, gerüstet und in Form zu sein", posaunte der algerische Spieler Yacine Bezzaz.
Spannung verspricht auch das Hinspiel zwischen Costa Rica, dem Vierten der CONCACAF-Zone, und Uruguay, dem Fünften der Südamerika-Ausscheidung, am Sonntag (3.00 Uhr MEZ/Rückspiel Mittwoch) im Saprissa-Stadion von San Jose. Die Mittelamerikaner haben die vierte WM-Teilnahme, die dritte in Serie, im Visier, der zweifache Weltmeister, der zuletzt 2002 die Qualifikation geschafft hat, steht zum dritten Mal in Folge in der Barrage.
Statt eines Ballyhoos haben sich beide Teamchef einen Maulkorb verpasst. "Ich sage nichts, Oscar Tabarez macht das genauso. Aber wir müssen eine starke Leistung abliefern", antwortete Rene Simoes, der brasilianische Coach der Mittelamerikaner, auf die Fragen der Journalisten nach der Taktik, Aufstellung und seinen Erwartungen. "Das wird eine schwierige Aufgabe, doch wir träumen davon, unser Volk glücklich zu machen", sagte Uru-Kapitän Diego Lugano.
















