Maradona feierte auf dem Bauch
In der Nachspielzeit sicherte Palermo Argentinien das 2:1 über Peru und damit die WM-Chance.

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Das war buchstäblich Spannung bis zur letzten Sekunde. In der WM-Qualifikation in Südamerika brauchte Argentinien dringend einen Heimsieg gegen Peru, um die Chance auf Südafrika zu wahren. Im strömenden Regen von Buenos Aires ging die Mannschaft von Teamchef Diego Maradona auch durch Real-Stürmer Gonzalo Higuain nach 48 Minuten in Führung. In der Folge wollten die "Gauchos" den knappen Vorsprung aber nur über die Zeit bringen und wurden dafür knapp vor dem Ende bestraft. Hernan Rengifo gelang der Ausgleich (86.) für Peru. Doch als die 50.000 Fans im River-Plate-Stadion schon mit einer Katastrophe rechneten, hatte der 35-jährige Martin Palermo seinen Auftritt: Mit einem Abstauber aus zwei Metern erlöste der Boca-Angreifer die ganze Nation in der Nachspielzeit.
Coach Maradona feierte das Tor, als hätte er es selbst erzielt und rutschte auf dem Bauch über den nassen Rasen. Dabei hatten die Argentinier auch noch Glück, als nach dem 2:1 ein Schuss der Peruaner vom Anstoßpunkt über das halbe Feld nur an der Querlatte landete. "Ja, ich habe geglaubt, dass wir ausgeschieden sind", gestand Maradona. "Aber ich habe auf Palermo vergessen, den heiligen Palermo. Er hat uns ein weiteres Leben geschenkt." Argentinien ist damit vorerst Tabellenvierter und auf WM-Kurs. Man hat es jetzt selbst in der Hand, könnte sich mit einem Sieg am Mittwoch in Uruguay das Ticket für Südafrika sichern. Doch Uruguay kämpft selbst noch um die Qualifikation. Bereits fix bei der Endrunde 2010 sind Brasilien, Paraguay und seit Samstag auch Chile.
















