Hohe Sicherheitsmaßnahmen rund um Russland - Deutschland
Russlands Fußballer sind für den Showdown in der Gruppe 4 zur WM-Qualifikation in Moskau gegen den WM-Zweiten Deutschland gerüstet.

Foto © GEPAIn Moskau sind Samstag 8.000 Beamte im Einsatz, davon die
"Alle sind Spieler sind gesund, wir haben keine Verletzten", sagte der russische Teamchef Guus Hidink nach dem Donnerstag-Training. Und auch die Organisatoren sind auf alles vorbereitet. Die Hauptstadt wartet mit nie dagewesenen Sicherheitsvorkehrungen auf. Das Innenministerium will 8.000 Beamte einsetzen. Die Hälfte davon wird im mit 72.000 Zuschauern ausverkauften Luschniki-Stadion aufgeboten. Moskaus Polizei-Vize Wjatscheslaw Koslow warnte vor Krawallen, es würde mit aller Härte gegen Hooligans vorgegangen. Dabei bauen die Russen offenbar auch Versuchen von Fans vor, das Länderspiel mit der blutigen Geschichte beider Seiten im Zweiten Weltkrieg in Verbindung zu bringen. "Wir werden Parolen zu faschistischer Ideologie oder irgendwelcher Konflikte im Zusammenhang mit der Geschichte auf keinen Fall zulassen", sagte Koslow.
25 russische Polizisten mit Deutsch-Kenntnissen würden abgesehen von den insgesamt strengen Kontrollen eigens auch Transparente der erwarteten etwa 4.000 deutschen Fans überprüfen. Im Stadion herrscht Alkoholverbot. In vielen Lokalen mit TV-Geräten sind schon seit Wochen keine Plätze mehr zu reservieren. Für Public Viewing wird inzwischen bis zu 40 Euro Eintritt verlangt.
















