Polen trennte sich von seinem Teamchef Leo Beenhakker
Nach dem Belgier Franky Vercauteren, der nach der 1:2-Niederlage (Gruppe 5) seiner Heimat in Armenien seinen sofortigen Rücktritt erklärt hatte, trennte sich Polen von Leo Beenhakker.

Foto © ReutersLeo Beenhakker
Den Großkampftag in der europäischen Fußball-WM-Qualifikation haben zwei Teamchefs nicht "überlebt". Den Abschied des Niederländers gab Verbandspräsident Grzegorz Lato nach dem 0:3 in Slowenien bekannt.
"Die Trennung ist unwiderruflich", verkündete der PZPN-Chef unmittelbar nach dem Schlusspfiff in einem TV-Interview, nach dem der EM-Gruppen-Gegner Österreichs 2008 seine letzte Chance auf eine Teilnahme an der WM 2010 in Südafrika verspielt hatte. Der frühere Internationale wünscht sich sich einen Landsmann als Beenhakker-Nachfolger.
Der 67-jährige Niederländer war nach der WM 2006 als erster Ausländer polnischer Teamchef geworden, hatte das Land 2008 zur EM-Endrunde geführt und war dort mit einem Punkt aus dem Duell mit EM-Gastgeber Österreich (1:1) in Gruppe B hinter dem ÖFB-Team als Tabellenletzter vorzeitig ausgeschieden.
















