Bisher qualifizierte Teams für die WM 2010
Die WM-Fixstarter sind Brasilien, Japan, Niederlande, Australien, Süd- & Nordkorea, Ghana sowie Südafrika.

Foto © GEPA
Niederlande, Brasilien, Australien, Japan, Südkorea, Nordkorea, Ghana und Veranstalter Südafrika. Acht Länder der insgesamt 32 Länder haben ihren Startplatz für die WM-Endrunde 2010 (11. Juni bis 11. Juli) bereits fix in der Tasche. Eine gute Ausgangspositionen für das Fußball-Spektakel im kommenden Jahr haben sich in Europa auch Spanien, Italien und die Schweiz geschaffen. Mit dem 2:0-Sieg über Griechenland stürmten die Eidgenossen in der Gruppe 2 an die Spitze. Die Schweiz jubelt über einen spät errungenen Sieg (83., 88.), die griechische Presse zürnt ob der gelb-roten Karte gegen Loukas Vyntra in der 42. Minute. "Schande! "Der Schiedsrichter schickt Blatters Schweizer zur WM", titelte etwa die Zeitung "Sportday".
Überzeugt
Vollste Zufriedenheit herrschte hingegen in Spanien. Nach der Galavorstellung des Europameisters beim 5:0 gegen Belgien war für die "Marca" sonnenklar: "La Roja hat unter Beweis gestellt, dass sie die beste Mannschaft der Welt ist", meinte das Sportblatt. Die Spanier benötigen am Mittwoch im Heimspiel gegen Estland nur noch einen Punkt zum Gruppensieg - in diesem Fall wäre das Testspiel der Iberer am 18. November im Wiener Happel-Stadion gegen Österreich gesichert, sofern das ÖFB-Team in seiner Gruppe nicht noch Platz zwei erreicht und deswegen im Play-off spielt.
Am besten Qualifikationsweg ist auch Italien, das in Gruppe 8 aber nicht überzeugen konnte. Die "Azzurri" benötigten zwei Eigentore des georgischen Verteidigers Kakha Kaladze, pikanterweise in Diensten des AC Milan. Italiens Ladehemmung hält nun bereits vier Spiele an, Kaladze wollte den Dank des Weltmeisters freilich nicht annehmen. "Es tut mir leid, es ist mein Fehler und schmerzt mich", sagt Kaladze, der nach einer Verletzungspause erstmals seit sieben Monaten wieder für sein Heimatland am Platz stand.
Frust bei Argentinien
Frust herrscht auch in Argentinien. Die "Gauchos" bleiben nach der 1:3-Heimniederlage gegen Brasilien in Rosario auf dem vierten Tabellenplatz, dem letzten WM-Fixplatz, eng bedrängt von Ecuador und Kolumbien. Der argentinische Teamchef Diego Maradona räumte nach der Niederlage gegen den Erzrivalen Brasilien ein, dass es nun "schwer" sein werde, die WM-Qualifikation zu schaffen. Beim Auswärtsspiel gegen Paraguay am Mittwoch müssten drei Punkte her, sagte Maradona. "Es wird schwer und kompliziert werden, gerade nach dieser Niederlage. "
Maradona nahm seine Spieler in Schutz. "Wir dürfen nicht auf Messi losgehen, weil er nicht allein spielt", sagte er mit Blick auf den Stürmerstar. Maradona hat in den letzten Wochen viel Kritik für seine Weigerung, den in Hochform spielenden Real-Stürmer Gonzalo Higuain ins Team zu berufen, einstecken müssen.
















