Holland erster WM - Fix-Starter
Die Niederländer stellen einen eindrucksvollen Auswärtssieg-Rekord auf und sind als erstes Team für Südafrika qualifiziert. England und die Slowakei ziehen nach.

Foto © APNigel de Jong feiert seinen Treffer.
Das "Oranje"-Team gewann am Samstagabend in Reykjavik mit
2:1 (2:0) gegen Island. Nigel de Jong (8.) und Mark van Bommel (15.)
sorgten für die Treffer der Niederländer. Nach sechs Siegen in sechs
Spielen ist den Niederländern, die in der WM-Quali zuletzt am 1.
September 2001 in Dublin gegen Irland mit 0:1 verloren hatten, das
Ticket in der Gruppe 9 nicht mehr zu nehmen.
Rekord
Seit dem 17. November 2004 (2:2 in Mazedonien) bzw. seit acht Partien haben die Holländer alle WM-Qualifikationsspiele in der Fremde gewonnen und damit einen neuen Rekord aufgestellt.
England auf der Zielgeraden.
Indes steuert England unbeirrt auf WM-Endrundenkurs. Die "Three
Lions" des italienischen Trainers Fabio Capello feierte einen
souveränen 4:0-(2:0)-Erfolg über Gastgeber Kasachsten und damit
bereits den sechsten Sieg im sechsten Spiel. Gareth Barry (40.),
Emile Heskey (45.+1), Wayne Rooney (72.) und Frank Lampard per
Elfmeter (77.) sorgten in Almaty für die Treffer. Glamour-Star David
Beckham wurde von Capello eine Viertelstunde vor Schluss für Glen
Johnson eingewechselt. In der Gruppe 6 der Europa-Zone behaupten die
Engländer mit nunmehr 18 Punkten klar ihre Führung. "Unser Hauptziel
ist es, uns zu qualifizieren, je früher umso besser", meinte Lampard,
nachdem die Engländer bei der EM im vergangenen Jahr zum Zuschauern
verdammt gewesen waren.
Slowakei auf Kurs.
Auf Qualifikationskurs bleibt nach dem fünften Erfolg im sechsten
Spiel auch die Slowakei. Österreichs Nachbar übernahm mit einem
7:0-Kantersieg in Bratislava die Führung in der Gruppe drei vor
Nordirland und liegt in der Tabelle bei einem Spiel weniger zwei
Punkte vor den Briten.
Irland und Italien.
In Gruppe acht machte das von Ex-Salzburg-Coach Giovanni
Trapattoni trainierte Irland mit einem 1:1 in Bulgarien einen
wichtigen Schritt zum zweiten Gruppenplatz hinter den am Samstag
spielfreien Italienern. Bei einem Spiel mehr liegen die Inselkicker
fünf Punkte vor den drittplatzierten Bulgaren.

















