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Zuletzt aktualisiert: 30.03.2009 um 14:21 UhrKommentare

Der ÖFB-"Kindergarten" auf dem Prüfstand

Prödl: "Das heißt aber nicht, dass wir schlecht aufgestellt sind". Teamchef Constantini: "Bin nicht ängstlich".

Säumel, Prödl und Fuchs (von links) bei der Pressekonferenz

Foto © GEPASäumel, Prödl und Fuchs (von links) bei der Pressekonferenz

Zweifellos ist Österreichs neues Fußball-Nationalteam jung, hungrig und hochmotiviert. Der Kader von ÖFB-Teamchef Dietmar Constantini ist aber auf der anderen Seite auf internationaler Bühne extrem unerfahren und grün hinter den Ohren. Die 21 Kicker, die sich derzeit in Velden auf die WM-Qualifikation in Klagenfurt gegen Rumänien vorbereiten, bringen es zusammen auf gerade einmal 180 A-Team-Einsätze und 6 Länderspieltreffer, das ergibt einen Schnitt von 8,57 Spielen und 0,29 Toren pro Mann. Das Durchschnittsalter beträgt 23,76 Jahre.

Einsätze. "Ja, wir sind eine junge Mannschaft. Das heißt aber nicht, dass wir schlecht aufgestellt sind", erklärte Sebastian Prödl, der mit 19 Länderspiel-Einsätzen zu den erfahrendsten Männern im Aufgebot zählt. Mehr Länderspiele als der 21-jährige Werder-Bremen-Verteidiger haben nur Kapitän Emanuel Pogatetz (36), Christian Fuchs (24) und Paul Scharner (22) vorzuweisen, Jürgen Säumel hält so wie Prödl bei 19 Einsätzen.

Zusammenhalten. Die Leistungen in den Trainings im Teamcamp in Velden bestätigen Constantini bisher in seiner Auswahl. "Die jungen Spieler zeigen im Training auf. Das, was ich da sehe, ist nicht wenig. Ich bin nicht ängstlich, dass etwas schief gehen könnte. Die Mannschaft wird zusammenhalten, der Biss ist da. Solche Leute sind mir lieber als Spieler, die eventuell schon ihre Länderspiele zählen", meinte der Teamchef.

Vorbereitung. Die neu zusammengewürfelte Truppe hatte im Vorfeld der Rumänien-Partie zehn Tage Zeit, um zu einer Einheit zu werden. Für Prödl ein wichtiger Faktor. "Wir konnten diese für ein Länderspiel sehr lange Vorbereitung aufgrund der neuen Konstellation gut gebrauchen. In den Trainings ist richtig Feuer drinnen, jeder will spielen. Ich möchte nicht in der Haut des Teamchefs stecken, denn die Mannschaft trainiert wirklich gut. Wenn wir am Mittwoch dementsprechend auftreten, werden wir ein positives Resultat erreichen."

Zweikämpfe. Bereits Kontakt mit Rumäniens Superstar Adrian Mutu hatte Jürgen Säumel. Mit Torino ist der Steirer in der Serie A auf Mutu und Fiorentina getroffen. "Mutu ist technisch sehr versiert, schießt und bereit viele Tore vor. Aber unsere Verteidiger werden die richtigen Antworten parat haben. Wir müssen die Rumänen hart attackieren und energisch in die Zweikämpfe gehen", meinte Säumel.


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