Schweizer ersparten sich die nächste Blamage
Nach Schlappe gegen Luxemburg schlug das Hitzfeld-Team Lettland 2:1. England fertigte Kasachstan 5:1 ab. Kroatien nach 0:0 in der Ukraine schon stark unter Druck.

Foto © GEPAKnapp, aber doch: Die Schweiz konnte gegen Lettland jubeln
Die 1:2-Peinlichkeit vor eigenem Publikum gegen Luxemburg ist nicht mehr zu tilgen, aber immerhin haben die Schweizer gestern die nächste Heimpleite in der WM-Qualifikationsgruppe 2 vermieden. Gegen Lettland gab es in St. Gallen einen knappen 2:1-Erfolg für die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld. Alexander Frei von Borussia Dortmund brachte die Eidgenossen in der 63. Minute in Front, ehe Ivanovs acht Minuten später die Gastgeber mit dem Treffer zum 1:1 noch einmal zittern ließ. Zu diesem Zeitpunkt waren die Letten nach der gelb-roten Karte gegen Laizans bereits dezimiert. Blaise N'kufo erlöste die Schweiz jedoch zwei Minuten nach dem Ausgleich mit dem Siegestor.
Auf Touren gekommen. Erst in der zweiten Hälfte kamen die Engländer in ihrem Spiel der Gruppe 6 gegen Kasachstan auf Touren. Rio Ferdinand eröffnete vor 90.000 Zuschauern im ausverkauften Wembley-Stadion in der 52. Minute das Score, Kutschma stellte per Eigentor auf 2:0, ehe Kukejew der Anschlusstreffer gelang. Für die Entscheidung zugunsten der Elf von Fabio Capello sorgte aber dann Manchester-United-Stürmer Wayne Rooney mit einem Doppelpack (76., 86.). US-Legionär David Beckham wurde bei den Engländern erst in der 79. Minute für Arsenal-Jungstar Theo Walcott eingetauscht.
Punktemaximum. Die Engländer halten nach dem dritten Spiel beim Punktemaximum von neun Zählern und waren in ihrer Gruppe der Sieger des Abends, da sich die Ukraine und Kroatien torlos trennten. Die Bilic-Elf, bei der Salzburg-Mittelfeldspieler Niko Kovac als Kapitän durchspielte und die gelbe Karte sah, ist damit schon seit zwei Partien sieglos und muss im Heimspiel gegen Andorra am Mittwoch in Zagreb unbedingt gewinnen, um nicht vorzeitig den Anschluss zu verlieren.
Lichtenstein verlor. In Gruppe 4 verlor Liechtenstein mit Ried-Abwehrspieler Stocklasa und Hard-Stürmer Beck in Cardiff gegen Wales 0:2. Georgien musste sich in Gruppe 8 mit Sturm-Legionär Schaschiaschwili in Tiflis gegen Zypern mit einem 1:1 zufrieden geben.















