Kommende WM-Quali-Gegner zeigen Respekt vor ÖFB-Team
Radomir Antic (Serbien-Teamchef) glaubt, dass Österreich aus seinen Fehlern bei der Euro gelernt hat.

Foto © GEPAIvanschitz & Co. haben sich den Respekt hart erarbeitet
Unter den im Moment in Wien weilenden Fußball-Teamchefs der 53 europäischen Nationalverbände tummeln sich auch jene beiden Trainer, die es im Oktober mit der österreichischen Nationalmannschaft zu tun bekommen. Am Rande der UEFA-Tagung nahmen sowohl Radomir Antic (Serbien) als auch Jogvan Martin Olsen (Färöer) zu den bevorstehenden Duellen mit der ÖFB-Auswahl im Rahmen der WM-Qualifikation Stellung und zeigten dabei großen Respekt vor Ivanschitz & Co.
Aus Fehlern gelernt. Für Antic war der österreichische Sieg gegen Frankreich zum Auftakt der WM-Ausscheidung die logische Folge der Teilnahme an der
EURO 2008. "Österreich hat von der EM profitiert und aus den dort begangenen Fehlern gelernt", behauptete der 59-Jährige, der dem Team
von Coach Karel Brückner durchaus realistische Chancen auf eine Teilnahme an der Endrunde 2010 in Südafrika einräumt. "Die Gruppe ist
offen. Der Sieg gegen die Franzosen war gut fürs Selbstvertrauen, denn wenn man eine Mannschaft wie Frankreich schlägt, kann man jeden
schlagen."
Punktzuwachs. Dem Serben bereitet momentan der aktuelle Zustand seiner Mannschaft Sorgen. Einige Kicker, darunter auch Sasa Ilic von Red Bull Salzburg,
zählen bei ihren Clubs nicht zur Stammformation, dazu kommt auch noch Verletzungspech. Star-Kicker Dejan Stankovic von Inter Mailand etwa ist seit einer bei der 1:2-Niederlage in Frankreich vor zwei Wochen erlittenen Blessur nicht einsatzfähig.
Während die Serben so wie Österreich bei drei Punkten aus zwei Partien halten, stehen die Färöer noch ohne Zähler und Torerfolg da. Teamchef Jogvan Martin Olsen hofft beim Kräftemessen mit Österreich am 11. Oktober in Torshavn dennoch auf Punktezuwachs.
Ausverkauftes Haus. In Torshavn erwartet die Österreicher nach den Angaben von Olsen
ein mit 6.000 Zuschauern ausverkauftes Haus und die Hoffnung der Insel-Bewohner auf ein neuerliches "Wunder von Landskrona". Zu den
Chancen auf eine ähnliche Sensation wie 1990 äußerte sich Olsen zurückhaltend. "Die Österreicher werden sich diesmal sicher ander
vorbereiten als damals."
















