Ballack musste für Deutschland-Länderspiele absagen
Der deutsche Kapitän muss zwei Wochen wegen einer Mittelfußverletzung pausieren.

Foto © ReutersMichael Ballack
Michael Ballack wird der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei den WM-Qualifikationsspielen gegen Liechtenstein und Finnland fehlen. Der Kapitän muss wegen einer Verletzung des linken Mittelfußes passen. "Die Diagnose hat sich bestätigt, die unser Chelsea-Arzt gestellt hat. Das bedeutet mindestens zwei Wochen Pause", sagte Ballack am Dienstag in München dem ZDF nach dem Abschiedsspiel von Oliver Kahn. DFB-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt hatte den 31-Jährigen zuvor untersucht.
Sehnenverletzung.
Bundestrainer Joachim Löw sprach von einer "massiven Sehnenverletzung". Es sei "ausgeschlossen", dass Ballack am Samstag in Vaduz gegen Liechtenstein oder vier Tage später in Helsinki gegen Finnland spiele. Der DFB-Kapitän laboriert seit gut zwei Wochen an der Verletzung und hatte sowohl das Länderspiel gegen Belgien (2:0) am 20. August als auch die Ligapartie seines FC Chelsea gegen Tottenham Hotspur (1:1) am Sonntag verpasst. Auch beim 1:1 zwischen dem FC Bayern und der DFB-Elf beim Kahn-Abschied war er Zuschauer.
Disput beigelegt.
Zuvor war der Disput zwischen Ballack und Teammanager Oliver Bierhoff zwei Monate nach dem EM-Endspiel beigelegt worden. In einem Vier-Augen-Gespräch beseitigte das Duo in der Sportschule Oberhaching nach DFB-Angaben seine nach dem 0:1 gegen Spanien aufgekommenen Differenzen. "Die Situation wurde sachlich erörtert. Es gibt keinerlei Ressentiments", sagte DFB-Mediendirektor Harald Stenger.
Verbale Auseinandersetzung.
Nach dem verlorenen Finale war es auf dem Rasen des Wiener Ernst-Happel-Stadions zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen Ballack und Bierhoff gekommen. Bierhoff hatte den frustrierten Kapitän nach der Niederlage aufgefordert, mit einem "Danke"- Transparent zu den deutschen Fans in die Kurve zu gehen. Dies hatte Ballack mit deutlichen Worten abgelehnt. Andere Spieler griffen schlichtend ein.
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Joachim Löw muss ohne seinen Kapitän auskommenFoto © APA
















