Sportgericht lehnt Vergleich mit Juve-Coach ab

Foto © APA/Sujet
Das Sportgericht des italienischen Fußballverbandes FIGC hat den zwischen Juventus-Trainer Antonio Conte und der Anklage ausgehandelten Vergleich im Wettskandal-Prozess überraschend abgelehnt. Drei Monate Sperre und eine Geldstrafe in Höhe von 200.000 Euro seien "nicht angemessen", urteilte die Kommission am Mittwoch in Rom. Sie forderte beide Seiten auf, sich auf eine härtere Strafe zu verständigen. Ansonsten werde der Fall verhandelt.
Contes Verteidiger lehnten die Richter daraufhin für die Beurteilung eines zweiten Vergleichs ab. Conte wird die Nichtanzeige von zwei mutmaßlichen Spielmanipulationen in der Saison 2010/11 bei seinem damaligen Club AC Siena vorgeworfen.


















