Ein langer, harter Weg zur Vollzeitarbeit für den WAC
Der WAC muss sich an 90 Minuten Bundesliga gewöhnen. Der Gesamteindruck fällt aus Sicht des Trainers grundsätzlich positiv aus, allerdings mit Einschränkungen.

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Fußball ist Arbeit. Diesen Eindruck kann die Mannschaft des WAC jedenfalls noch nicht verbergen. Spielerisch haben sich die Kärntner zwar in den ersten sieben Runden relativ stark entwickelt, doch in den letzten 20 Minuten der Partien geraten sie regelmäßig in Schwierigkeiten, wie beim 1:1 gegen die Admira.
Trainer Nenad Bjelica ist sich dessen natürlich bewusst. "In der Bundesliga sind die Wege länger und man muss härter arbeiten, um erfolgreich zu sein." Die nun folgende Pause wegen des Länderspiels will der WAC daher nützen, um diesen kräftemäßigen Rückstand weiter zu verringern. In den kommenden Tagen wird das Training deutlich intensiviert.
Der Gesamteindruck fällt nach den ersten sieben Runden aus Sicht des Trainers grundsätzlich positiv aus, allerdings mit Einschränkungen. So könnte die Punkteausbeute aufgrund des Spielverlaufs gegen die Wiener Austria und Salzburg doch etwas höher sein, und noch viel Luft nach oben findet die Offensivabteilung vor. Diese hat bisher kollektiv ausgelassen. Fünf Tore sind definitiv zu wenig und der "Nuller" der vier Stürmer kann Bjelica nicht genügen. "Sie müssen effizienter werden." Der stete Hinweis des Trainers, dass die Liga eben Neuland sei, verliert zunehmend an Substanz. Die Defensive stellt den Coach hingegen zufrieden. Immerhin haben fünf Klubs bisher mehr Tore kassiert als der Aufsteiger, der sich vor allem zuletzt stabiler zeigte. Und in den Partien gegen Wiener Neustadt und Innsbruck kann sich das Punktekontingent deutlich erhöhen.



















