"Ich bin nicht gekommen, um auf der Bank zu sitzen"
Nach starkem Auftritt gegen Wolfsburg: Marco Knaller erhebt Anspruch auf Einsertormann. Trainer Bjelica hält weiter an Christian Dobnik fest.

Foto © GEPAMarco Knaller (links) bewies gegen Wolfsburg all sein Können
Am Tag nach dem 1:0-Testspielerfolg des WAC gegen den deutschen Bundesligisten Wolfsburg war der Auftritt von Marco Knaller das beherrschende Thema unter den Fans. Der nominelle Zweier-Torhüter der Lavanttaler hielt mit starken Reflexen seinen Kasten sauber und erntete dafür von allen Seiten Lob. "Er war genial. Dobnik muss aufpassen, sonst ist er weg", schrieb ein User auf Facebook. "Ich würde ihn gerne gegen Sturm Graz am Samstag sehen", wünschte sich ein Fan. Auch Trainer Nenad Bjelica war vom Niederösterreicher angetan: "Er hat hervorragend gehalten. Er hinterlässt aber nicht erst seit dem Spiel einen guten Eindruck."
Dennoch bleibt für den Kroaten Christian Dobnik vorerst der Einser-Torhüter. "Er war in Ried unser Matchwinner, hat auch gegen die Austria gut gehalten. Nur weil gegen Salzburg nicht jede Aktion gepasst hat, kann ich ihn nicht gleich auf die Bank setzen. Man muss jene Spieler, die uns in die Bundesliga gebracht haben, auch mit Vertrauen belohnen."
"Wird Chance erhalten"
Laut Bjelica wird Knaller aber seine Chance in der Bundesliga erhalten: "Nur kann ich noch nicht sagen wann." Knaller will sich jedenfalls nicht länger mit der Rolle des Ersatz-Torhüters abfinden: "Ich bin nicht gekommen, um die gesamte Saison auf der Bank zu sitzen. Ich will die Nummer eins werden, das ist auch mein Anspruch."
Der Kroate ist froh, zwei gleichwertige Torhüter im Kader zu haben, die jederzeit sofort zum Einsatz kommen können: "Keine andere Mannschaft hat zwei so starke österreichische Goalies in ihrem Kader."





















