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    Ein WAC-Sieg für die Ewigkeit WAC holt drei Punkte in Graz Voriger Artikel Aktuelle Artikel: WAC Nächster Artikel Ein WAC-Sieg für die Ewigkeit WAC holt drei Punkte in Graz
    Zuletzt aktualisiert: 14.07.2012 um 20:00 UhrKommentare

    WAC deklassiert Ostbahn mit 8:1

    Der WAC hat das erste Spiel der Saison mit Bravour gemeistert. In der ersten Cup-Runde schlugen die Kärntner Ostbahn XI gleich mit 8:1. Der SAK unterlag St. Johann mit 1:2. Spittal ging gegen den LASK 0:7 unter.

    Foto © GEPA

    Es herrscht Provinz, Fußballprovinz, relativ tief, aber mitten in Simmering, mitten in Wien, oder eigentlich schon ein bisschen am Rande, nicht ganz weit weg vom Zentralfriedhof. Dabei schlug hier die Geburtsstunde eines Großen. Auf dem Ostbahn-XI-Platz in der Hasenleitengasse ist Herbert Prohaska fußballerisch aufgewachsen. Doch nur noch selten lässt sich der zum ORF-Experten mutierte österreichische Fußballer des 20. Jahrhunderts auf seinem Stammplatz blicken. Was manche Ostbahn-Anhänger doch einigermaßen bedauern.

    Rund um die an diesem trüben Cup-Abend im anfänglich dichten Schauer schütter besetzten Holztribüne ragen die Simmeringer Gemeindebauten empor. Zu hoch angesiedelt scheint Schneckerls Heimatklub in der Regionalliga Ost, wo sich Ostbahn durch den Meistertitel in der Wiener Stadtliga nunmehr aufhalten darf. Zumindest deuten dies die dem Cupmatch gegen den WAC beiwohnenden Fans - rund 600 sind gekommen - an. "Uns werden die Derbys fehlen." Immerhin gibt es nun ja noch zumindest den 1. Simmeringer SC, den Traditionsverein aus dem elften Wiener Gemeindebezirk, zum Anhalten.

    Das Match startet bei heftigem Regen und der WAC muss sich erst orientieren, aber nach einer relativ langen Wartezeit und dem ersten Tor geht es Schlag auf Schlag. Der eine oder andere Ostbahn-Fan gibt seinen Unmut preis, doch fallen auch lobende Worte über den Gegner. Vor allem Jacobo, der sich ganz und gar nicht geizig zeigt hinsichtlich seiner technischen Vorzüge, findet enormen Anklang in den Zuschauerreihen. Der Spanier wird mit seiner Darbietung auch den Trainer Nenad Bjelica endgültig überzeugt haben. Auf einen Spielmacher dieser Qualität kann nicht verzichtet werden.

    Alle 24 Kaderspieler der Lavanttaler sind mitgekommen, obwohl nur 16 (elf plus fünf) auf dem Spielbericht aufscheinen dürfen. Rund doppelt so viele Kärntner Fans haben die Reise nach Wien mitgemacht, und sie brauchen es nicht zu bereuen, sondern werden mit acht Toren des Bundesliga-Aufsteigers angemessen entschädigt.

    Bjelica hat hinsichtlich der Startaufstellung für den Bundesliga-Auftakt am nächsten Samstag gegen das Team aus dem Nachbarbezirk Favoriten, die Wiener Austria, neue Erkenntnisse gewonnen, wie er sagt. Namen nennt er natürlich keine. Er selbst hat aber gelernt, dass ein Einsatz im ersten Meisterschaftsmatch keine Garantie auf weitere Beschäftigung bedeutet. "Bei Albacete in Spanien habe ich das erste Match von Beginn an bestritten und bin dann die restlichen 37 Runden auf der Bank gesessen."

    Eine gute Hälfte war beim SAK zu wenig

    Der SAK hatte sich viel vorgenommen, aber er konnte die guten Vorsätze nicht auf dem Platz umsetzen. In der ersten Hälfte waren die Klagenfurter gegen den Salzburger Regionalliga-Klub klar überlegen, vergaben aber einige Chancen und verzeichneten auch einen Stangenschuss. Unvermutet gerieten die Gastgeber nach der Pause durch einen Foulelfer in Rückstand. Der Ausgleich durch einen von Jolic verwandelten Freistoß brachte nicht den erhofften Umschwung, denn schon im Gegenzug gelang St. Johann ebenfalls aus einem Freistoß das 2:1. Es sollte bereits der Siegestreffer sein.

    Wiener Austria klar weiter

    Die Austria hat am Samstag die Auftakthürde im österreichischen Fußball-Cup recht deutlich übersprungen. Der Rekord-Cupsieger aus Wien setzte sich im Burgenland gegen den tapferen Regionalligisten SV Oberwart 3:1 (1:0) durch. Nach kleineren Anlaufproblemen sorgten Treffer von Tomas Jun (45+1., 58.) und Marko Stankovic (60.) noch für klare Verhältnisse, für die Hausherren traf im Finish Daniel Seper (87.).

    Beim Pflichtspieldebüt von Neo-Trainer Peter Stöger stand Pascal Grünwald im Tor. Ob er oder Heinz Lindner kommende Woche beim Bundesliga-Auftakt die Nummer eins ist, ist aber noch offen. Bei strömendem Regen in Oberwart tat sich die Austria fast eine Spielhälfte lang schwer, entscheidende Akzente zu setzen.

    Erst das Führungstor durch Jun nach Querpass von Markus Suttner sorgte für Erleichterung beim 27-fachen Cup-Triumphator. Das 2:0 (58.) war eine Kopie des ersten Tores, nach Hereingabe von Suttner war Jun zur Stelle. Der eingewechselte Stankovic stellte mit einem schönen Volleyschuss aus 16 Metern auf 3:0 (60.) und machte endgültig alles klar. Im Finish traf Seper aus kurzer Distanz zum Ehrentreffer für Oberwart (87.).

    St. Pölten out

    Der SKN St. Pölten reiste nach Bad Vöslau, um seine schwarze Cup-Serie zu beenden. Stattdessen setzte es für den Erste-Liga-Klub mit einem 0:1 (0:1) gegen den Landesligisten die nächste Blamage. Seit 2009 ist die Truppe aus der Landeshauptstadt somit schon zum vierten Mal in Serie gleich in Runde eins gescheitert. Einem 2:3 gegen BW Linz (Regionalliga Mitte), 0:1 gegen Vorwärts Steyr (OÖ Landesliga) und 2:3 gegen Götzendorf (NÖ Landesliga) folgte nun das Scheitern in Bad Vöslau.

    Die Überraschung perfekt machte Armin Paradeisz mit seinem Goldtor in der 28. Minute. Nach einem 35-Meter-Freistoß von Christian Wittmann an die Latte war Paradeisz per Kopf zur Stelle. St. Pölten musste vor 250 Zuschauern ab der 52. Minute in Unterzahl spielen, da Tormann Christoph Riegler nach einer Tätlichkeit die Rote Karte sah.

    Bei Bad Vöslau freute sich ein cuperfahrener Trainer über die Überraschung. Die Gelb-Blauen werden von Wilhelm Kreuz betreut, unter dem 1991 der Zweitligist Stockerau sensationell das Finale gegen Rapid 2:1 gewann. Vor St. Pölten hatten sich mit Horn, Blau-Weiß Linz und der Vienna am Freitag bereits drei Erstligisten gleich in der Auftaktrunde aus dem Cup verabschiedet.

    FRANZ HOLLAUF, APA

    Ergebnisse vom Samstag

    • Bad Vöslau - St. Pölten 1:0
    • Micheldorf - Viktoria 0:1
    • SAK Klagenfurt - St. Johann 1:2
    • Stegersbach - Reutte 3:2
    • Oberwart - Austria Wien 1:3
    • DSV Leoben - Mattersburg 1:3
    • Ostbahn XI - WAC 1:8
    • Retz - A.Lustenau 1:7
    • LASK - Spittal/Drau 7:0
    • Gaflenz - Sollenau 1:2
    • Bregenz - Kapfenberg 1:2
    • Kufstein - Ried 1:4
    • Ardagger - FC Dornbirn 2:3

    Fakten zum Spiel

    SC Ostbahn XI (RL Ost) - WAC (Bundesliga) 1:8 (0:5)

    Tore:
    Holemar (70.) bzw. Liendl (23.), Solano (26.), De Paula (36.),Stückler (38.), Rivera (45., 47.), Topcagic (80.), Jacobo(87./Foul-Elfmeter)

    WAC:
    Knaller - Suppan, Thonhofer, Jovanovic, Solano - Liendl (60.Polverino), Jacobo, Putsche, De Paula (60. Kröpfl) - Stückler (60.Topcagic), Rivera

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