Schiri wird zum Fall für Rechtsausschuss
Der Fall des rechtskräftig verurteilten, aber nach wie vor im Amt befindlichen Schiedsrichters sorgt in heimischen Fußballkreisen für heftige Diskussionen. Die Angelegenheit wurde mittlerweile weitergeleitet an den Rechtsmittelausschuss des Kärntner Verbandes, der über die Referee-Zukunft des Betroffenen laut Präsident Werner Lippitz in den kommenden zwei Wochen befinden wird. Erschwerend kommt hinzu, dass zuletzt ein für das Schiedsrichter-Amt nötiges einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt wurde, als das Verfahren schon längst im Laufen war.
Aber bei Weitem nicht alle sehen eine Unvereinbarkeit zwischen einem relativ schwerwiegenden Rechtsbruch (Betrug) und der Tätigkeit als Schiedsrichter. Bei der vergangenen Ausschusssitzung der Bundes- und Regionalliga sprachen sich auf Antrag des SAK die Vertreter der Klubs (WAC, Austria Klagenfurt, VSV, SAK, Feldkirchen) dafür aus, dass der auf die schiefe Bahn geratene Unparteiische weiterhin pfeifen solle. Zentrales Argument für diese eher ungewöhnliche Nachsicht: Er sei ein guter Schiedsrichter. Der Ruf der gesamten Zunft dürfte bei diesen Überlegungen wohl keine Rolle gespielt haben.
Der Protest des ASK gegen den in die Unterliga aufgestiegenen Austria-Klagenfurt-Ableger St. Stefan wegen mutmaßlicher ungerechtfertigter Klassenzugehörigkeit wurde in erster Instanz abgewiesen. Ob der Protestsenat angerufen wird, ist noch nicht entschieden. Über die in die Kritik geratene Klasseneinteilung wird am Montag endgültig entschieden.
Features
Klarer Austria-Sieg
Die neu formierte Klagenfurter Austria fegte über Spittal 5:1 hinweg. Am Sonntag (17:30) treffen die Violetten in Schiefling auf das slowenische Team von NK Domzale. Ein prominenter Testspielgegner wartet auf die Austria am nächsten Montag (16. Juli) im Wörthersee-Stadion mit Besiktas Istanbul.




















